Hunde als tierische Mitmenschen im Dschungel der Stadt

Allein in Deutschland leben etwa 9.638.000 Menschen mit einem Hund zusammen oder haben auch mehrere Hunde – durchaus ein Grund, das wahre Leben unserer liebenswerten tierischen „Mitmenschen“ einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

Welch größeres Glück kann es noch geben, als so gut wie dein Hund zu leben?!

Hunde leben art- oder menschengerecht?

Wer als Hund art- und abstammungsgerecht leben möchte, der wird innerhalb kürzester Zeit seine Aufenthaltserlaubnis in den Städten Deutschlands verlieren. In dem ursprünglichen Kulturkreis unserer vierbeinigen Freunde, dem Wolfsrudel, haben sich nämlich beispielsweise Accessoires wie Beißkörbe oder Leinen als eher unpraktisch und verzichtbar, sogar als hinderlich erwiesen. Ihre Verwendung ist daher völlig in Vergessenheit geraten.

Hunde KungFuDort regiert das “Recht des Stärkeren” – eine Philosophie, die im Zusammenleben in menschlichen Siedlungen sehr bald für Aufruhr sorgen würde.

Bei der Integration der tierischen Mitbewohner sind also menschliche Erziehungsmaßnahmen gefragt. Manchmal greifen zwar die Freunde ganz kleiner Hunde, die sich im Zweifelsfall vom Stärkeren aufheben und in die Tasche stecken lassen, noch auf das alte Naturgesetz zurück – aber auch die ganz winzigen Hunde haben im Laufe ihrer Entwicklung dazugelernt. Diese Hunde siegen oft durch das Recht des Klügeren – und vor allem des Schnelleren. Hunde sollten daher möglichst rasch dazu zu gebracht werden, möglichst gut zu gehorchen. Rechtzeitiges Abrichten erleichtert es dem Hund, sich allzu ursprüngliche Verhaltensweisen abzugewöhnen.

Hunde sind kommunikative Wesen, die allerdings mit der menschlichen Art der verbalen Kommunikation oft an die Grenzen ihrer Geduld und ihres Verständnisses stoßen – schließlich müssen Hunde dabei eine Fremdsprache erlernen. Im Hinblick darauf sollte, in Erinnerung an die eigene Schulzeit, unbedingt beachtet werden: selbst der willigste und klügste Schüler kann immer nur so gut lernen, wie sein Lehrer lehren kann.

Hundefutter – tierisch gut oder menschlich aufgeteilt?

Gut erzogene Hunde betteln nicht – wozu auch, wenn Frauchen oder Herrchen ohnehin ihre Nahrung freiwillig mit ihrem „Nächsten“ teilen? Diese an sich lobenswerte, humane Einstellung kostet letztendlich aber vielleicht mehr als der heroische Versuch, dem treuherzigen Blick der Hunde zu widerstehen – und sicher wesentlich mehr als der Einkauf von „richtigem“ Hundefutter.

Für den Menschen schmackhaft zubereitete Speisen reizen Nase und Gaumen des Hundes möglicherweise eher als sein Hundefutter – sicher aber reizen sie seine Verdauung. Vorsicht: Auch wenn es den Geschmack des Hundes trifft – es kann auch seinen Magen hart treffen!


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