Heimkehr

Ich bin Dunkelheit nicht gewöhnt. Das soll nicht heißen, dass es in meiner Wohnung immer hell erleuchtet ist. Aber wenn man relativ zentral in einem dichtbebauten Wohngebiet lebt wie ich, dann gibt es immer irgendwo irgendwelche Lichtquellen. Sei es die Fensterfront auf der anderen Straßenseite, eine Straßenlaterne, ein vorbeifahrendes Auto, eine Tankstelle oder Leuchtreklame an einem Geschäft oder Restaurant. Und manchmal noch das Mondlicht. Es ist nie wirklich dunkel sondern ich halte es nur dafür. Wie sehr ich mich da irre, zeigen mir immer wieder Abende oder Nächte, die ich außerhalb der Stadt verbringe. Denn wenn ich den Sternenhimmel, den ich in klaren Nächten in der Stadt sehe schon für schön halte, ist das Bild, was sich mir dort zeigt schier überwältigend. Und ich fühle mich winzig klein und überlege, wie viel wir nicht sehen, weil wir es mit etwas anderem überblenden. Doch so schön ich dieses Bild auch finde, noch wunderbarer ist der Moment, wenn ich irgendwann später auf dem Weg nach Hause bin und sich in der Dunkelheit zum ersten Mal ein orange-lila Schimmer am Horizont abzeichnet, der den Nachthimmel erleuchtet. Ich liebe diesen Moment. Der Moment, der mich spüren lässt, dass ich weiß, wo ich hin gehöre – die Lichter der Stadt, die mir wie ein Leuchtfeuer den Weg nach Hause weisen. Der Moment, in dem ich weiß: bald lasse ich die Dunkelheit hinter mir und tauche ein in das helle pulsierende Licht und Leben der Stadt. Das ist mein Leben, meine Wohlfühlzone, der Pulsschlag den ich zum Leben brauche.



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