Golf ist geil!

Stephan schwingt den PutterIrgendwie hat jeder in meiner Jugend einen Sport betrieben. Wie sollte es bei Jungs anders sein war der Fußball das erste was ich gemacht habe. Später kamen noch Volleyball und Tischtennis hinzu. Das waren alles Sportarten in denen das Team im Vordergrund stand. Als dann das Berufsleben kam rückte der Sport in einem Verein immer mehr in den Hintergrund, bis er keine Rolle mehr in meinem Leben spielte. Warum, das kann ich gar nicht so richtig beantworten. Es war halt so!

Vor einigen Jahren erzählte mir meine Freundin Martina das sie Golf gespielt hatte und dieses gerne wieder machen würde. Da ich der Meinung bin das man auch das tun sollte was man möchte, und ich neugierig bin, fing sie wieder an und nahm mich mit auf den Golfplatz. Zu diesem Zeitpunkt hatte auch sie noch keine Platzreife, den “Führerschein” um auf einen 18 Loch Platz spielen zu dürfen. So gingen wir los und ich wusste nicht auf was ich mich da einlassen würde. Jeder Golfclub hat ein Übungsgelände, die Driving Range. Also im Clubhaus ein paar Schläger ausgeborgt und ich machte meine ersten „Gehversuche“ in Sachen Golf. Zwischendurch kam auch der Pro mal vorbei und stellte die unhaltbare Behauptung auf, ich sei ein Naturtalent. Diese Geschäftemacher, tssss!

Aber damit war meine Neugier an dieser Sportart geweckt und vor zwei Jahren ging es dann richtig los. Martina machte Ihre Platzreife und ich spielte die eine oder andere Runde mit. Zwischenzeitlich hatte ich dann auch Linkshänder Golfschläger und die richtige Kleidung. Zum Herbst 2011 beschloss ich dann im nächsten Frühjahr die Platzreife zu machen. Und so besitze ich seit April 2012 meine Platzreife und spiele, wenn es Zeit und Wetter zulässt jede Minute Golf!

Stephan_Hellion_Gardasee2Dieser Sport hat einen gewissen Suchtfaktor. Aber was ist das eigentlich faszinierende am Golf. Bisher waren es immer Teamsportarten die ich betrieben habe und beim Golf ist man auf sich alleine gestellt und kann bei schlechten Schlägen die Schuld niemand anderen in die „Schuhe schieben“! Aber genauso ist es bei Erfolgen, denn den kann man für sich alleine verbuchen. Ein völlig anderes Gefühl. Wenn mich vor 20 Jahren jemand gefragt hätte ob ich Golf spielen würde, da hätte ich ohne mit der Wimper zu zucken gesagt: “Das ist doch ein Sport für Reiche!“ Aber mittlerweile muss ich diese Aussage revidieren und feststellen, dass es hier in Deutschland ganz, ganz langsam ein Breitensport wird. Klar man muss erst einmal für Clubmitgliedschaft, Ausrüstung usw. tief in die Tasche greifen, aber man kann damit auch etwas warten. In meinem Heimatclub gibt es einen Familieplatz auf dem man auch ohne die Platzreife erst einmal spielen darf. Das ist eine tolle Gelegenheit um festzustellen ob Golf die richtige Sportart ist. Auch Schläger kann man auch ausleihen und erst wenn man der Sucht verfallen ist würde ich den Schritt wagen. Ich habe es bis heute auf jeden Fall nicht bereut und bin Martina dankbar, dass Sie mich mitgeschleppt hat.

Warum Golf?

Punkt 1 hatte ich bereits angesprochen. Man ist für Erfolg und Misserfolg ganz alleine verantwortlich. Auch wenn wir Golfer dazu neigen Ausreden zu finden, das irgendwas anderes an dem Misserfolg schuld ist ;-)

Punkt 2: Bei einem Turnier kann man sich auch mit wesentlich bessern Spielern messen und auch gegen diese gewinnen.

Punkt 3: Man kann mit Menschen zusammen spielen, aber man hat auch die Option mal ganz alleine auf die Runde zu gehen. Aber dazu komme ich später noch einmal.

Punkt 4: Egal wo man hinkommt, auf jeder Clubhausterrasse hat man immer ein Gesprächsthema und kommt schnell mit anderen Golfern in Gespräch.

Manni_und_Stephan_an_der_18Klar der Sport ist mit einem sehr großen Zeitaufwand verbunden. Denn 9 Loch Runden dauern so 2 Stunden und 18 Loch Runden gute 4 Stunden. Aber im Sommer, nach einem Arbeitstag gibt es für mich nichts schöneres als alleine auf die Runde zu gehen. Spätestens an Loch 2 habe ich die Arbeit hinter mich gelassen und kann mein eigenes Spiel genießen. Irgendwann ist man dann eine Einheit mit Schläger, Ball und Platz. Klar dauert das eine ganze Zeit, aber jede Minute, die man auch auf der Runde verbringt, kann einem weiter bringen. Am Wochenende ist man dann mit Freunden unterwegs und kann das gemeinsame Hobby pflegen. Bei uns ist es mittlerweile soweit, das wir eine kleine Truppe aus Damen und Herren sind, die viel Freizeit, auch über den Golfsport hinaus, verbringen. Aber jetzt noch mal zurück zu der Zeit nach der Platzreife. Wenn man diese in der Tasche hat und einem Golfclub beigetreten ist, dann kann man an seinem Handicap arbeiten. Das ist sozusagen die Maßgabe in welcher „Leistungsklasse“ man spielt und dieses Handicap macht es auch bei Turnieren möglich, dass sehr gute Golfer sich z.B. mit Neulingen messen können. Und wie in jeder anderen Sportart ist man schnell dabei sich Ziele zu setzten. Und um diese zu schaffen muss man Turniere spielen. Man ich kann mich noch an mein erstes Turnier erinnern. Aufregung pur und natürlich habe ich nicht bei meinem ersten Turnier, kurz nach der Platzreife mein Handicap verbessert. Aber die Mitspieler, maximal 4, mit denen man auf die Runde geht, nehmen einem sofort den Druck weg. Zumindestens in unserem Club hatte ich nie das Gefühl, das irgendwer irgendjemanden nicht den Erfolg gönnt. Am 30.4.2012 war es dann so weit, ich spielte mein Handicap ein paar Punkte runter und so begann ein in meinen Augen erfolgreiche 1. Golfsaison. Im letzten Jahr habe ich 17 Turniere gespielt und mein Handicap von 54 auf 33,2 runter geschraubt! Das Ziel war 36 für 2012. In wenigen Wochen – am 30.4.2013 geht dann wieder die Turniersaison los und dann gibt es wieder nur die Ziele Spaß haben, weiter entwickeln und das neue Handicap-Ziel von 25 „angreifen“!

In den nächsten Bericht werde ich Euch ein paar Tipps an die Hand geben, wenn man es mal mit dem Golfsport probieren möchte.

Euer Stephan


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