Foto Sutra

Heute war Tempeltag. Wir haben uns in der Nähe von Puri (also eine Stunde öffentliche Busfahrt) unter eine Horde von Einheimischen gemischt und etwas Sightseeing betrieben.

Inder Fotos
Die Tempelanlage war recht interessant, viel interessanter für mich waren die Inder. Im Reiseführer steht, dass man für Fotos höflich fragen soll, dass aber die Inder ihrerseits permanent heimlich (Handy)Fotos von uns geschossen haben, darüber konnte ich nichts lesen. Da waren die Tempelanlagen schnell vergessen und sie haben lieber mit den Weissen posiert. Ich habe kräftig zurückfotografiert.
Das Posieren ist sowieso eine seltsame Sache. Gerade die Jungs verfallen, sobald eine Kamera auf sie gerichtet ist, in eine Art ausdruckslose Tempelstarre. Wahrscheinlich gilt es als besonders cool, nicht zu lächeln und wie Chuck Norris irgendwo in der Gegend rumzustehen…

Kama Sutra
Die Steinarbeiten an der Tempelanlage zeigten eine Fülle von möglichen und (für mich) unmögliche Sexualstellungen und Praktiken. Was da verwundert ist, dass es vor diesem kulturellen Hintergrund und der offenkundig dargestellten Sexualität zum Beispiel nicht üblich ist, dass Ehepartner sich in der Öffentlichkeit auch nur berühren. Da ergibt sich das seltsame Bild, dass ein Vater seine Tochter auf dem Arm hat und mit ihr schmust, seine Frau aber nicht einmal tätschelt. Andere Länder – andere Sitten.

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