Dürfen Hunde Basilikum essen?

Kochen Sie gerne mediterrane Kost? Dann darf Basilikum in Ihrer Küche natürlich nicht fehlen.

Das leckere Kraut schmeckt nicht nur ausgezeichnet. Sondern Basilikum ist reich an Mineralstoffen und lässt sich prima zu Pesto verarbeiten. Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, ob eigentlich auch Hunde Basilikum essen dürfen?

Oder ist das Gewürz für unsere Haustiere vielleicht sogar giftig? Um diese Fragen zu beantworten, haben wir für Sie alles Wissenswerte zum Thema Basilikum für Hunde zusammengestellt.

Ist Basilikum giftig für Hunde?

Die einfache Antwort auf diese Frage lautet: Nein, Basilikum ist für Hunde nicht giftig. Im Gegensatz zu anderen Küchenzutaten macht es also gar nichts aus, wenn Ihr Liebling ein Blättchen Basilikum bekommt. Sogar ganz im Gegenteil. Denn das Gewürz hat einige gesundheitliche Vorteile, die Ihrem Hund gut tun.

Wobei es eine wichtige Ausnahme gibt. Bei Trächtigkeit sollten Sie Ihrer Hündin kein Basilikum geben.

Warum ist Basilikum für Hunde gesund?

Basilikum eignet sich sehr gut dazu Speisen zu verfeinern. Das beliebte Kraut ist reich an verschiedenen Vitaminen, wie zum Beispiel Vitamin A, Vitamin B, Vitamin B6, Vitamin B12 und Betacarotin.

Diese Vitamine sind für Menschen und Hunde gleichermaßen gesund. Denn sie fördern unter anderem die Zellbildung, das Sehvermögen und tragen zur Erhaltung des Immunsystems bei. Aber das ist noch nicht alles.

Basilikum ist außerdem reich an den Nährstoffen Eisen und Magnesium und ist zusätzlich eine Proteinquelle. Das grüne Kraut steckt außerdem voller gesunder Antioxidantien.

Diese Stoffe haben einen positiven Einfluss auf den Körper Ihres Hunds und ihm dabei helfen, fit zu bleiben. Aus diesen Gründen ist Basilikum nicht nur ein leckerer, sondern besonders nahrhafter Snack für Hunde.

Wofür wird Basilikum bei Hunden eingesetzt?

Grundsätzlich wirkt Basilikum antibakteriell. Das bedeutet, dass schädliche Bakterien damit abgetötet werden können. Einerseits ist das für die Mundhygiene von Vorteil und kann Mundgeruch vorbeugen. Andererseits kann Basilikum aber auch hilfreich sein, wenn Ihr Liebling Probleme mit der Verdauung hat.

Schon eine geringe Menge des Küchengewürzes können Magen-Darm-Beschwerden lindern. Natürlich kann Basilikum bei anfälligen Hunden auch zur Vorbeugung eingesetzt werden.

Ich gebe meinem Hund Basilikum gerne wegen seiner beruhigenden Wirkung. Besonders, wenn Sie einen nervösen Hund haben, kann das Kraut nämlich dabei helfen, die Nerven zu entspannen.

Vor allem an stressigen Tagen wie Silvester empfehle ich Basilikum. Das Kraut eignet sich außerdem als beruhigendes Leckerchen vor langen Autofahrten.

Können Hunde gegen Basilikum allergisch sein?

Grundsätzlich ist Basilikum sehr gut verträglich. Bei manchen Hunden kann es jedoch zu allergischen Reaktionen kommen. Hiervon sind vor allem Tiere betroffen, die unter einer Futtermittelallergie oder Futtermittelunverträglichkeit leiden.

In solchen Fällen kann Basilikum eine Kreuzallergie auslösen. Wenn Ihr Liebling unter einer Allergie leidet, sollten Sie Basilikum also lieber vermeiden.

Anzeichen einer Allergie sind meist Durchfall, Erbrechen, Schmerzen und starke Blähungen. Ist es schon zu spät, weil Sie Ihrem Hund Basilikum gegeben haben und jetzt eine allergische Reaktion vermuten? Dann sollten Sie unverzüglich Ihre Tierärztin fragen.

Wie viel Basilikum darf ein Hund essen?

Wie bei so vielen Dingen in der Ernährung eines Hundes kommt es auch bei Gewürzen auf die richtige Menge an. Obwohl Basilikum sehr gesund ist, sollte es stets nur in Maßen genossen werden.

Für kleine und mittelgroße Hunde reicht eine Prise getrocknetes Basilikum. Vom frischen Basilikum reichen ein bis zwei Blättchen von der Pflanze. Große Rassen dürfen bis zu einem Teelöffel Basilikum bekommen.

Wenn Ihr Hund zum ersten Mal Basilikum frisst, sollten Sie mit einer kleinen Menge beginnen. So können Sie auf sichere Weise testen, ob der Hund das Küchenkraut verträgt.

Sollte Ihr Vierbeiner Symptome einer Unverträglichkeit zeigen, wie zum Beispiel Blähungen, Durchfall oder Erbrechen. Dann sollten Sie in Zukunft auf Basilikum verzichten.

Obwohl Basilikum viele gute Nährstoffe besitzt, sollten Sie Ihren Hund nicht täglich damit füttern. Ansonsten könnte der Basilikum den Magen-Darm-Trakt auf Dauer belasten und seine Verdauung beeinflussen.

Geben Sie lieber ab und an ein bisschen Basilikum über das Futter. Wenn Ihr Liebling Basilikum gerne mag, können Sie ihm oder ihr natürlich auch ein Blättchen davon als gesundes Leckerli geben.

Wie kann ich meinem Hund Basilikum füttern?

Ich gebe meinem Hund am liebsten frisches Basilikum. Dies wird in den meisten Supermärkten in praktischen Töpfen verkauft. Am Balkon oder in der Küche halten sich die Töpfe sehr gut. Als Gewürz lässt sich Basilikum für viele menschliche Speisen vielseitig einsetzen.

Pflücken Sie ein paar gesunde Blättchen, waschen Sie sie gut sauber und füttern Sie Ihren Hund damit. Am besten eignen sich Kräuter mit Bio-Qualität. Diese sind nicht mit chemischen Düngern oder schädlichen Pestiziden behandelt. Somit eignen sie sich perfekt für Hunde.

Natürlich können Sie auch getrocknetes oder tiefgefrorenes Basilikum benutzen. Diese Produkte enthalten genauso viele gesunde Inhaltsstoffe wie ihre frische Variante.

Achten Sie aber darauf, dass es sich hier um pures Basilikum handelt. Fertige Kräutermischungen sind hingegen nicht für Hunde geeignet. Auf keinem Fall sollte dem Produkt Salz, Knoblauch, Zwiebel oder Geschmacksverstärker hinzugefügt sein.

Das gilt auch für das leckere Pesto. Während uns Menschen die Basilikum-Bombe gut bekommt, enthält Pesto massenhaft Käse, Knoblauch und Salz. Für unsere Hunde ist Pesto somit gesundheitsschädlich und sollte in jeden Fall vermieden werden.

Weitere Gewürze und Kräuter für Hunde

Über die positive Wirkung der Heilkräuter auf die Gesundheit von Hunden haben wir bereits häufiger geschrieben. Hier finden Sie viele Artikel mit ausführlichen Informationen über Kräuter und Gewürze wie Kamille, Oregano, Rosmarin, Kurkuma:

Natürliche Nahrungsergänzung

Basilikum ist lecker und äußerst gesund. Das gilt für Mensch und Hund. Aufgrund seiner Nährstoffe und antibakteriellen sowie beruhigenden Wirkung kann Basilikum ein praktischer Helfer in der Ernährung Ihres Vierbeiners sein.

Verabreichen Sie allerdings nur kleine Mengen. Und vermeiden Sie fertige Basilikum-Zubereitungen mit weiteren Zutaten wie Salz oder Knoblauch. Falls Ihre Hündin trächtig ist, sollten Sie auf zusätzliches Basilikum verzichten.

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