Dropbox: Einfacher Datentransfer für iPad und Android-Tablets.

Dropbox: Einfacher Datentransfer für iPad und Android-Tablets.

 

Wer ein iPad und/oder Android-Tablet besitzt und eine Möglichkeit sucht, Daten bequem zu transferieren, der wird an Dropbox kaum vorbei kommen. Der Datenaustauschdienst ist der erklärte “Liebling” vieler Apps.

Fakten zu Dropbox

In den USA ist die Dropbox bei Computernutzern sehr beliebt, der gleichnamige Dienst zählt mehrere Millionen Nutzer. Und auch in Deutschland findet Dropbox immer mehr Anhänger. Vor allem unter Tablet und Smartphone-Besitzern, gelangt Dropbox zu immer mehr Popularität. Eine beachtliche Entwicklung, denn das Unternehmen wurde erst 2007 gegründet und nutzt Amazons “S3 Dienste”, um Dateien Serverseitig zu speichern.

Dabei geht es natürlich nicht nur um den Datentransfer zwischen PC und Tablet, der nur einen geringen Teil des Gesamtvolumens ausmacht. Dropbox ist vielmehr ein universeller Dienst, der sich ebenso für den Transfer zwischen Windows-Rechnern oder anderen Hardware-Plattformen, wie etwa Linux-Computern oder Smartphones, eignet.

 

Die Grundversion ist kostenlos

In der kostenlosen Grundversion von Dropbox stehen Ihnen bereits zwei GByte an Speicherplatz zur Verfügung. Sollte das nicht ausreichen, können Sie für rund 10 US-Dollar pro Monat bzw. 100 US-Dollar im Jahr das Kontingent bis auf 50 GByte aufstocken.

Dass man aber auch auf attraktive deutschsprachige Angebote ausweichen kann, etwa HiDrive von Strato, sei an dieser Stelle explizit vermerkt.

Doch zurück zu Dropbox: Der Dienst ist ruckzuck auf dem Rechner installiert und macht sich unter Windows als eigenes Laufwerk bzw. als Ordner bemerkbar – dropbox fügt sich also elegant und nahtlos in das Betriebssystem ein. Gerade für Nutzer von Windows 7 ist das ein Segen, verglichen mit den Konfigurationshürden, die sich bei WebDAV auftürmen.

Das Dropbox seinen Dienst verrichtet, merken Sie eigentlich nur an dem Dropbox-Symbol in der Windows-Taskleiste – sinnigerweise handelt es sich dabei um eine Schachtel.

Womit Sie die Dropbox befüllen, das steht Ihnen natürlich absolut frei. Das können zum Beispiel Bilder, Dokumente, Music oder Filme sein. Der Vorgang selbst gestaltet sich als absolut simpel: Beim Hineinziehenvon dateien vom Desktop in die Dropbox werden die dateien verschlüsselt an einen Server weitergegeben, der diese dann speichert. Im Prinzip nutzen Sie Dropbox wie ein normales Verzeichnis.

Nur bei sehr großen Datenmengen bemerkt man eine gewisse Verzögerung bei der Übertragung zum Server. Je schneller Ihr Internetzugang ist, desto weniger fällt die Dropbox also bei der Arbeit auf. Falls Sie eine Datei freigeben wollen, können Sie via Dropbox einen Direktlink erzeugen und diesen per E-Mail vom iPad aus versenden.

 

iWorks ignoriert die Dropbox

Hat man sich erst einmal an die Dropbox gewöhnt, möchte man Sie gar nicht mehr missen. Nun wäre es eine feine Sache, wenn alle iPad-Applikationen die Dropbox unterstützen würden. Dem ist aber leider nicht so.

Bei iWorks, also “Pages“, “Numbers” und “Keynote” müssen Sie vermutlich bis zum Ende aller Tage warten: Apple ist anscheinend nicht besonders von dieser Konkurrenz angetan und ignoriert die Dropbox. Und seit dem erscheine von Apple iCloud, wird sich daran auch sicherlich nie wieder etwas ändern.

Selbst wenn Sie wollten, könnten Sie in Pages, Numbers und Keynote keine Daten via Dropbox austauschen – der Menüeintrag fehlt in den Apps schlichtweg. Apple bevorzugt stattdessen die Hauseigenen Dienste, also iCloud, iTunes und iWork.

Wer beruflich oder Privat aber eine Office Anwendung mit Dropbox-Synchronisation benutzen möchte, der sollte sich die Office Apps “Office² HD” und “Documents To Go®” einmal genauer ansehen. Denn beide Office Suiten für das iPad unterstützen Problemlos die Dropbox.

Wer auf seinem Android-Tablet die Dropbox nutzen möchte, der erlebt so gut wie keine Einschränkungen. Wer auf der Suche nach einer guten und passende Office-Suite mit Dropbox-Synchronisation ist, der findet im Artikel “Office-Suiten für Android-Tablets“, sicherlich die passende Office-Suite für sich und seine Bedürfnisse.

 

Schutz durch Verschlüsselung

Kommen wir nun zu den Details der Dropbox: Serverseitigwerden die Dateien mit einer AES256-Verschlüsselung gesichert. Es ist aber nicht vorgesehen, in diesem Zusammenhang einen eignen Krypto-Schlüssel anzulegen.

Allerdings ist es möglich, mit TrueCrypt verschlüsselte Dateien über den Dropbox-Dienst von PC zu PC zu synchronisieren. Sie können einzelne Ordner für Familienmitglieder, Freunde oder Arbeitskollegen freigeben. Dazu erstellen Sie einen öffentlichen Downloadlink, sodass die Datei von dieser URL heruntergeladen werden kann.

Eine besonderheit der Dropbox ist die integrierte Undo-Funktion: Gelöschte oder überschriebene dateien lassen sich notfalls in einem Zeitraum von bis zu 30 Tagen wieder herstellen (Free Account). Wer sich für einen bezahlten Dropbox-Account entscheidet, unterliegt keinerlei zeitlicher Begrenzung bei der Datenrekonstruktion.

Sie können sich das kostenlose Transferprogramm für den PC unter dieser Adresse herunterladen: www.dropbox.com.

Davon unabhängig sind die kostenlosen Dropbox-Apps für das iPad oder Android-Tablet im jeweiligen App-Store bzw. Android-Market zu bekommen.

 

Der Dropbox-Viewer

Im Prinzip können Sie alle Arten von Dateien via Dropbox zwischen verschiedenen Rechnern austauchen oder auf der digitalen Online-Festplatte speichern – unabhängig davon, ob Sie mit Windows, Mac OS oder Linux arbeiten. In diesem Punkt ist Dropbox völlig neutral.

Etwas anders sieht es jedoch bei der Dropbox-App aus, die als Viewer gedacht ist. Diese Funktion ist auf bestimmte Dateitypen beschränkt. Die folgende Liste zeigt, welche Dateiformate der interne Viewer der Dropbox-App anzeigt bzw. abspielt:

  • Bilder: JPG, TIFF und GIF
  • Musik: MP3, AIFF, M4A und WAV
  • Filme: MOV, MP4 und M4V
  • MS Office: DOC, DOCX, PPT, PPTX, XLS und XLSX
  • iWorks: Keynote, Pages und Numbers
  • Adobe: PDF
  • Web: HTML
  • Text: TXT und RTF

 

Noch ein kleiner Tipp:

Wenn Sie Dropbox auf Ihrem iPad oder Android-Tablet benutzen, stöbern Sie doch einfach mal im jeweiligen App-Store, unter dem Begriff “Dropbox”. Sie glauben kaum, wie viele praktische Anwendungen es gibt, die aus Dropbox mehr als nur einen Speicherplatz für Ihre Daten machen. Viel Spaß!

 


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