Die lange Einleitung

Oder, frage ich mich heute vor dem Frühstück, ist ein Witz ohne Einleitung überhaupt witzig genug? Also, liebe Clara, ich würde Deinen Witz so erzählen:

Starker Mann trinkt schwachem Mann das Bier weg und ironisiert (hämt) sein Vergehen mittels rhetorischer Frage:

“Wieso bist du denn so traurig, kleiner Mann? Bestell dir doch ein neues Bier!”

“Das könnte ich wohl. Und ob des Bieres ist es mir nicht Leid. Nur um das Gift, welches ich zuvor hineintat, mir das Leben zu nehmen. Das war nämlich wirklich teuer.”

Könnte eigentlich genügen. Oder?

Der Witz würde wahrscheinlich auch mit Abführmittel im Bier funktionieren. Und – bemerke ich nun – er gleicht dem Witz von dem Soldaten, denen die Kameraden in den Stiefel schissen, derweil der denen in den Tee …

STOPP! – Es sind auch Kinder im Netz.

Schon gut. Verschwiegenes Smiley

Jedenfalls kann das Prinzip des Witzes von einem Rechner variiert werden. Der scheinbar Überlegene vollzieht eine arrogant-boshafte Handlung gegenüber eine(m|r) Schwachen, die ihm schließlich selbst zum Nachteil gereicht. Und: Nur wer wirklich jung ist, (liest|hört) hin und wieder neue Witze.

Die Quelle des Witzes entspringt http://chh150845.wordpress.com/2012/07/05/kennt-ihr-das/ oder witze.de, wo dieser Witz wohl zuvor herkam, vermutlich wiederum aus anderer Quelle geschöpft, möglicherweise von lustich.de, – ~~~ – und so weiter zurück, bis zum Soldaten. Oder noch viel zurücker. Und: Je öfter ein Witz erzählt ist, desto länger die Einleitung.

Womit wir nun wieder am Anfang sind.

Ein kleiner Mann sitzt traurig in der Kneipe … vor sich ein Bier … kommt ein richtiger Kerl, haut dem Kleinen auf die Schulter und trinkt dessen Bier aus. Der Kleine fängt an zu weinen.
Der Große: “Nu hab dich nicht so, du memmiges Weichei! Flennen wegen einem Bier!”
Der Kleine: “Na dann passe mal auf: Heute früh hat mich meine Frau verlassen, mein Konto abgeräumt, Haus leer! Danach habe ich meinen Job verloren! Ich wollte nicht mehr leben, legte mich aufs Gleis … Umleitung! Wollte mich aufhängen … Strick gerissen! Wollte mich erschießen … Revolver klemmt! Und nun kaufe ich vom letzten Geld ein Bier, kippe Gift rein und du säufst es mir weg …

Vielleicht waren die Bewohner Lakoniens die besseren Witzeerzähler?

“Boote verloren. Mindaros tot. Männer haben Hunger. Wissen nicht, was tun.”


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