Die kleinen Blamagen im Leben

Die kleinen Blamagen im LebenDie kleinen Blamagen im Leben. Wer sie nicht erlebt hat, der kennt das tragische Gefühl nicht sich aus Scham in die Erde einbuddeln zu wollen. Ein peinlicher Popel in der Nase während eines Meetings, ein weißer Fleck an der schwarzen Hose einer Frau, der für Grinsen von männlichen Arbeitskollegen im Büro sorgt…ich behaupte, so gut wie jeder hat schon seine persönliche Katastrophe erlebt, die aus einem ahnungslosen Opfer einen Trottel macht. Letzte Woche traf es auch mich als ich einen Termin in einem gläsernen Bürogebäude hatte und einen Aufzug betrat mit der Hoffnung alles zügig über die Bühne zu bringen und zu verschwinden. Ich hätte eigentlich ahnen müssen, dass das Schicksal etwas mit mir vor hat, denn immer wenn ich etwas unter Strom stehe passiert etwas. Als die weibliche Stimme aus dem Lautsprecher die 3 Etage ansagte spürte ich wie die Kabine langsamer wurde. Toll, der erste Zwischenstopp und mindestens drei weitere werden sicherlich folgen, dachte ich, doch als die Tür aufging wurde mein Ärger über die Unterbrechung der Fahrt gedämmt. Ein blond-brünneter Mix aus atemberaubender Schönheit und Weiblichkeit im Sexy-Office-Style verkörpert von zwei Ladys betrat die Kabine und auch wenn ich kein Typ bin, der bei Anblick einer schönen Frau die Zunge ausrollt muss ich zugeben für einen Moment verzaubert worden zu sein. Eigentlich wäre aus diesem Ereignis kein Blogeintrag geworden wenn nach zwei weiteren Etagen der Aufzug nicht abrupt gebremst hätte und ich irgendwo zwischen Erdgeschoss und Himmel ein Gefangener von Technik und Sexappeal geworden wäre. Die Ladys, die sich so fröhlich unterhielten wurden plötzlich still und mir schoss ein Gedanke durch den Kopf bald aus süßeste Art zu sterben, die man sich vorstellen kann….mit zwei attraktiven Frauen in die Tiefe zu stürzen! Na wenn das nicht romantisch ist dann weißt ich offenbar nicht was Romantik ist. Nach dem der erste Schock geschluckt wurde und niemand von uns drei in Panikattacke an der Aufzugtür kratzte, begann ein kleiner Smalltalk unter der Gefangenen. Hoffentlich geht es gleich weiter, ist ja halb so schlimm….ein lockeres Gespräch, das lediglich dazu da ist um nicht die Decke anzuschauen. Als eine von den beiden Frauen den Notknopf betätigte passierte erstmals nichts doch bereits nach wenigen Sekunden setzte die Kabine die Fahrt fort. In der achten Etage verließen meine Mitgefangenen den Fahrstuhl (war ja klar, noch ein Zwischenstopp) und als ich plötzlich alleine dar stand und einen Blick auf einer der Spiegelwände warf erstarrte ich! Verdammt! Ich war gerade bereit mit den beiden Göttinnen und dem verdammten Fahrstuhl in die Tiefe zu stürzen um ein romantisch-dramaturgisches Ende meines Lebens zu finden und ahnte dabei nicht, dass meine Fresse vom Ketchup versaut war! Vor dem Betreten des Bürogebäudes gönnte ich mir eine pervers köstlich schmeckende Portion Pommes mit Mayo und Ketchup und war mir eigentlich relativ sicher mir das Gesicht mit einem Papiertuch abgeputzt zu haben doch offenbar zu nachlässig, ich Idiot! Man sollte dabei auch einen Spiegel verwenden, oder? Da versuche ich mühsam jeden Tag mich von einem Schwein zu unterscheiden, treffe zwei Frauen, mit denen ich bereit wäre 20 Kinder zu haben und sehe dabei aus wie ein Clown aus einem billigen Zirkus. Als ich endlich oben ankam verließ ich den verfluchten Aufzug mit dem Gedanken, es wäre manchmal doch besser die Treppe zu nehmen!


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