Die EU-Finanzminister regelten direkte Bankenfinanzierung durch EZB.

Das bedeutet Unzuständige regeln nachträglich die Kompetenzen, die sich Unabhängige eigenmächtig angemaßt haben um mit dem Geld eigentlich Unbeteiligter die Risiken und Folgen krimineller Machenschaften privater Gierlappen zu minimieren.

Unzuständige = Die Finanzminister der Eurozone.
Unabhängige = Die Institution und die Banker der EZB.
Unbeteiligte = Die Steuerzahler der Eurozone.
Gierlappen = Prämien- und Boni-gesteuerte Zockerbanken.

Für den Anfang – man kennt das schon – gibt es erst einmal „bescheidene“ 60 Milliarden, auf die es – man kennt das schon – im Bedarfsfall schnell und unbürokratisch „Nachschlag“ gibt!

Den können – das kennt man noch nicht – im Notfall die Schuldner gleich direkt bei der EBZ anfordern!

Ein Land wie zum Beispiel Spanien, dessen Banken in der englischen Wirtschaftspresse als Pleite beschrieben werden, ist künftig fein raus: Es macht einen Bankenstresstest. Ist das Eigenkapital geringer als 4,5%, dann muss der Staat Spanien dieses zunächst auf diesen Betrag auffüllen. Dann kann vom Staat oder den Gläubigern der Europäische Stabilitätsmechanismus angerufen werden. Der zahlt dann 80% der fehlenden Summe bis zur notwendigen Liquidität. Der Staat zahlt in den ersten zwei Jahren 20% und ab dem dritten Jahr 10% der fehlenden Summe. Die EZB übernimmt also zunächst 80% und ab dem dritten Jahr 90% der Belastung! Diese Direkthilfe an private Banken wird übrigens nicht auf die Staatsverschuldung angerechnet, wie überaus praktisch!

Am Ende aber bleibt es bei dem ganz einfachen Verfahren, das Eingangs beschrieben wurde:

Die dreisten Einen vergeben eigenmächtig das Geld der ungefragten Anderen an bedürftige Private, die sich verzockt haben.

Versucht das doch einmal im Selbstversuch, irgendwo in einer Kneipe. Sie stehen auf, erheben ihr Glas und klopfen mit dem Löffelchen daran:

“Lieber Gäste, der Herr neben ihnen kann seine Rechnung von 100 Euro nicht begleichen!”

“Sie Unglücklicher, zeigen sie doch mal den Inhalt ihrer Brieftasche, wir müssen einen Stresstest machen. Oh, sie haben ja nicht einmal 4,50 Euro, die geforderte Mindestliquidität!”

Die legt der Wirt also hiermit auf den Tisch und damit kommen dann Sie, liebe Gäste ins Spiel.

“Die von uns eigenmächtig aufgestellten Regeln verlangen, dass sie für 80 Euro der geschuldeten 100 Euro aufkommen, wenn 4,50 Euro auf dem Tisch liegen, alles ganz legal!”

Sie lassen den Hut rumgehen.

Der Schuldner, der sein Glück kaum fassen kann,  ist jetzt schon 84,50 Euro seiner Schulden los und der Wirt muss ihm nochmals 10 Euro erlassen. Es verbleibt eine Restschuld von 5,50 Euro, denn die erhaltenen Darlehen der hilfsbereiten Gäste erhöhen die Schulden des zahlungsunfähigen Gastes nicht. Fein heraus ist der Schuldner und relativ fein heraus ist der Wirt, bei diesem procedere, hingegen die in Regress genommenen Gäste wohl eher nicht. Sie sind die Verar…ten!



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