Deutscher und Thailänderin begehen Selbstmord in Nakhon Ratchasima

Ein deutscher Mann und seine thailändische Ehefrau haben in Ihrem Haus in der nordöstlichen Provinzhauptstadt Nakhon Ratchasima Selbstmord begangen. Sie hinterließen Abschiedsbriefe und 200.000.- Baht (ca. 6.150,- US-Dollar) in bar. Das Geld soll laut Brief für die Bestattung eingesetzt werden; es sollen aber keine Gäste zu der Zeremonie eingeladen werden. 
 
Die örtliche Polizei fand die Leichen, nachdem Nachbarn berichtet hatten, dass ein sehr strenger Geruch aus dem Haus des Paar ströme. Nach Angaben der Behörden, lässt der Zustand der Leichen darauf schließen, dass die beiden schon vor etwa einer Woche gestorben sein könnten.
Deutscher und Thailänderin begehen Selbstmord in Nakhon Ratchasima Frau Suphap Rese (60), lag tot auf der Couch vor dem Fernseher im Wohnzimmer. Ihr war mit einer 38er Pistole in den Kopf geschossen worden. Herr Gunter Rese (73), lag tot auf dem Boden. Seine rechte Schläfe hatte einen Einschuss, der mit der gleichen Waffe verursacht worden war. Neben seinem Körper, lag die 38er Pistole. Die zwei leeren Patronenhülsen wurden in der Nähe auf dem Boden endeckt. Drei weitere Patronen befanden sich noch in der Waffe.
Spuren eines Einbruchs wurden nicht entdeckt. Alle Fenster und Türen waren geschlossen. Dafür wurden drei Abschiedsbriefe gefunden: an einer Tür im Inneren des Hauses, an einem Bilderrahmen im Wohnzimmer und an einem Aircon-Regler an der Wand. Alle waren in English und Thai verfasst, und von beiden unterschrieben. Hauptinhalt der Briefe war der Wunsch, dass das Land, das Haus sowie alle Möbel und Einrichtungsgegenstände der beiden für 10 Jahre "unberührt" bleiben sollen (...also von niemandem in Besitz genommen werden sollen).
Des weiteren wurde der Name des Tempels genannt, wo die beiden gern Ihre sterblichen Überreste bestattet sehen möchten. Dabei wurde ausdrücklich erwähnt, dass die Zeremonie ohne jegliche Gäste stattfinden soll. Außerdem wurde darum gebeten, dass Kopien der drei Briefe an die Deutsche Botschaft in Bangkok geschickt werden sollen.
Neben den drei Briefen wurden noch zwei Stapel Banknoten von jeweils 100.000,- Baht auf einer Anrichte gefunden — zusammen mit einem Vermerk in englischer Sprache, dass das Geld für die Beisetzung gedacht sei.
Bezug nehmend auf Aussagen der Nachbarn, sagte die Polizei, dass das verstorbene Ehepaar seit über 10 Jahren zusammen lebte. Sie hätten immer alles gemeinsam unternommen, wären immer freundlich gewesen und hätten nie gestritten. Bei allen Nachbarn hätten sie sich großer Beliebtheit erfreut, und erst letztlich an einen regionalen Tempel 600.000,- Baht (ca. 18.500,- US-Dollar) gespendet.
Für weitere Nachforschungen sucht die Polizei nun nach Verwandten von Mr. und Mrs. Rese. Die Leichen des Ehepaares wurden in ein örtliches Krankenhaus gebracht, um eine Autopsie durchzuführen.
(Quelle: MCOT-News)

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