Dessous, oder: Nach dem Top ist Stop!

Ein Kleinod aus der Bravo-Redaktion, damals haben die Männer noch ganz verwegen Seide getragen (...)

Ein Kleinod aus der Bravo-Redaktion, damals haben die Männer noch ganz verwegen Seide getragen (...)

Liebe Männer, jetzt dürft ihr euch wieder die Köpfe darüber zerbrechen, was sich eure Frauen, Freundinnen und Geliebten in genau einem Monat zum Fest der Liebe wünschen. Nehmen wir die Abkürzung: Geht zu Agent Provocateur, dem Top-Dealer für Dessous und „kinky“ Spielzeug! Die kleinen Peitschen kann man auch gut im Alltag einsetzen (...)

Der Gründer des Agent-Provocateur-Labels Joe Corré ist der Sohn der Punk-Legende Malcolm McLaren (Manager der Sex Pistols) und der Designer-Ikone Vivienne Westwood. Vater und Sohn pflegten ein ambivalentes Verhältnis, was den Sohn nicht an einer bemerkenswerten Karriere hinderte. Wie kriege ich jetzt die Kurve vom Punk zurück zu den Dessous? Punk ist tot, sagt Joe Corré und ich habe eine Sicherheitsnadel am Träger meines (fast toten) BHs. Geschichte erzählt? Nope.

Ich frage mich alle Jahre wieder, ob es wirklich die Erfüllung sein soll, mich dessou wie ein Geschenk zu verpacken, mit möglichst viel Schleifenkram, Spitze, die meistens kratzt und kribbelt und Stumpfhaltern, die auf meinen Oberschenkeln Abdrücke hinterlassen wie sonst nur die Ränder meiner hinterhältigen Socken. So eine Sex-Verpackung kann ganz stimulierend sein, sie kann aber auch ganz schön nach hinten losgehen (...). Das Gros der Männer, mit denen ich zwischen die Laken geschlüpft bin, fühlte sich von zu viel aufregender Wäsche gern mal überfordert. Beim vertrautem „pillow talk“, dem Gespräch auf dem Kopfkissen, früher wahlweise lasziv mit Zigarette ausgestattet, tauscht man sich ja gelegentlich über Ex-Geliebte aus und über Vorlieben, die lieben und die weniger lieben. Und, was soll ich sagen? In meiner ganz persönlichen demografischen Erhebung komme ich zu dem Ergebnis, dass die meisten Männer die sportlichen Schlüpfer, kombiniert mit hübschen BHs, bevorzugen. Gut, ich hatte mal einen Liebhaber, der wollte partout, dass ich im Bett meine High Heels anbehalte – du meine Güte, das hat mich dann doch etwas vom Rest der Veranstaltung abgelenkt. Kurz danach wurde ich auf einer Gala-Veranstaltung von einem Fuß-Fetischisten verfolgt, seither bilde ich mir etwas auf mein Fuß-Dekolleté ein. Und meine Freundin Marie, die mich damals begleitete, erzählt noch heute von dem Fuß-Stalker, da fällt mir ein, eine andere Freundin hat als Studentin ihre Haushaltskasse mit tagelang getragenen Söckchen aufgebessert, die sie an eine anonyme Adresse schickte, wenn das kein Punk ist.

Wir Mädels freuen uns natürlich über schöne Wäsche, aber wir freuen uns umso mehr, wenn wir uns nicht verkleiden müssen, um großartigen Sex zu haben. Also Boys, Licht an und etwas Punk-Rock zum Fest!

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