Der Thailand Tumor

Ich Packs Backpacking und Flashpacking in Thailand

Der Thailand Tumor.

Hört sich erstmal schrecklich an und das ist er auch, denn er wuchert in dir und breitet sich immer weiter in deinem Kopf und in deinem Körper aus. Es muss nicht zwangsläufig der Thailand Tumor sein, denn vielleicht hast du ja deine ganz eigene Art von Geschwür. Bei mir ist es jedenfalls genau dieser.
Du hast lange genug gegen ihn angekämpft. Akzeptiere ihn einfach, lasse ihn wachsen und versuche mit ihm zu leben.

Er ist gutartig!

Die Therapie unseres Systems schlägt sowieso nicht mehr richtig an. Es gibt noch kurze Phasen, in denen sie versucht ihn zu unterdrücken und zu vernichten, aber du begreifst immer mehr und mehr, dass er dir gar nicht schaden will. Er ist keine Krankheit sondern vielleicht nur ein Teil von dir, dass schon immer da war und er will dir nur einen neuen Weg in ein vielleicht besseres, glücklicheres Leben zeigen.
Fahre die Therapie, die dir irgendwann aufgezwungen wurde, Stück für Stück herunter, lasse dich mehr auf deinen Tumor ein und mache ihn dir zum Freund. Ganz vernichten kannst du ihn sowieso nicht, höchstens unterdrücken, aber wenn du das tust, wirst du irgendwann wirklich krank werden. Du hast nur ein Leben und das ist verdammt kurz.
Manche brauchen über 40 Jahre, um das zu kapieren (ich möchte ja niemanden anschauen).

Setze die Medikamente ab!

Es ist kein leichter Weg, das chemische Zeug, das du seit deiner Kindheit von der westlichen Welt eingetrichtert bekommst abzusetzen und darauf hinzuarbeiten, dein Leiden nicht mehr als solches zu sehen, sondern als deine Bestimmung und Leidenschaft. Deine Zukunft. Dein Leben.
Versucht hast du es schon öfter, aber immer wieder wurdest du zurückgeworfen, da es doch viel einfacher ist, das dir Auferlegte zu tun und keine unangenehmen Fragen zu stellen. Du wurdest so erzogen. Jeden Morgen aufstehen und deine bitteren Pillen schlucken. Fünf Tage die Woche damit es dir zwei Tage lang gut geht und um danach wieder einen fünftägigen Rückfall zu erleiden. Woche für Woche. Jahr für Jahr. Kennst du diese Tabletten-Schieber, in Krankenhäusern, in denen an jedem Wochentag zwei Pillen liegen? Die des Vergessens und die der Anpassung. Nur am Wochenende kannst du frei entscheiden, ob du sie nimmst. Schmeiss die Dinger endlich weg und fange an nachzudenken und zu handeln.
Lass deinen Tumor einfach wachsen, hege und pflege ihn bis er dich vollständig überwuchert hat. Erst dann wird er aufhören, deinen Körper und Geist zu vergiften.
Er ist nicht heilbar! Also arrangiere dich mit ihm, damit es dir endlich wieder gut geht.


Meine Therapie:

Ich suche seit Jahren schon nach einer Therapie. Aber nicht gegen meinen Tumor sondern gegen die Behandlung desselben. Die einzige schmerzfreie Zeit darf ich momentan leider nur ein bis zweimal im Jahr erleben. Die Zeit im Jahr, in der ich mit meiner Freundin für ein paar Wochen als Flashpacker durch Thailand reise. Meine Dosis Morphium.
Meine persönliche Therapie habe ich mittlerweile gefunden. Die nine to five Medikamente werden langsam runterdosiert und ich steige um auf homöopathische Mittel.
In erster Linie auf “Ich Packs”, meinen Blog, den mir meine Heiler, viele andere Blogger, die schon erfolgreich genesen sind, verordnet haben.
Es ist noch ein weiter weg bis ich mein(e) Leiden(schaft) endlich im Griff haben werde, aber aufgeben ist keine Option, denn ich kann und will nicht mehr unter diesem auferlegten Druck dahin kränkeln.

Zum Schluss noch ein entspannendes Video:


Viele Grüsse
Marcus

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