Das hilft bei Strahlung

Das hilft bei StrahlungZunächst einmal: Keine Panik. Es macht keinen Sinn, sich ängstlich vor radioaktiver Belastung verstecken zu wollen. Wie die Erfahrungen aus Hiroshima, Nagasaki und Tschernobyl deutlich zeigen, kann niemand der Strahlung entgehen, wenn erst einmal eine großflächige Kontamination vorliegt. Egal ob wir uns davor ängstigen oder nicht. Allenfalls kann man versuchen, möglichst wenig strahlende Spaltprodukte aufzunehmen und möglichst viele der bereits aufgenommenen radioaktiven Schadstoffe auszuleiten. Hierzu bieten sich glücklicherweise eine ganze Reihe interessanter Möglichkeiten an.

Auch gilt es das Immunsystem zu unterstützen, dass, wie alle Systeme mit hoher Zellteilungsrate, besonders unter der Strahlung leidet.

Die Gefahr rechtzeitig erkennen

Nur dann können wir uns gegen einen Anstieg radioaktiver Strahlung schützen, wenn wir rechtzeitig davon erfahren. Staatliche Stellen wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) sind eine Möglichkeit. Unter odl.de finden sich im Internet die Ergebnisse eines bundesweiten Messnetzes, das die Gamma- Ortsdosisleistung anzeigt. Wer offiziellen Stellen nicht blind vertrauen möchte, kann sich auch eines privaten Messnetzes bedienen. Unter you-measure.com können bundesweit privat erstellte Messergebnisse eingepflegt als auch eingesehen werden. Falls das nicht genügen sollte, so besteht immer noch die Möglichkeit, sich selbst einen Geigerzähler zuzulegen, der Preis für ein solches Gerät variiert zwischen 300 und 400 Euro. Ein interessantes Das hilft bei StrahlungGadget ist in diesem Zusammenhang der PM1208 Wrist Gamma Indicator. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich eine Armbanduhr mit eingebautem Geigerzähler, der die Umgebungsstrahlung in Mikrosievert pro Stunde (μSv/h) misst und ab einem verdächtigen Grenzwert ein akkustisches Warnsignal ertönen lässt. Die Uhr, die zudem auch bis 100 m Tiefe wasserdicht ist, kostet rund 320 Euro und ist erhältlich bei Polimaster Inc. Virginia. Eine sehr viel kostengünstigere Alternative, die ohne jede Technik auskommt, bietet eine Zimmerpflanze. Die blaue Dreimasterblume (Tradescantia Virginiana) sieht nicht nur hübsch aus. Der Bremer Physiker Arthur Maier sowie der, ebenfalls aus Bremen stammende Biologe Manfred Wallenschuß hatten im Jahre 1981 bei einem großangelegten Versuch nachgewiesen, dass die Blüten der Tradescantia ihre Farbe von blau zu rosarot verändern, sobald die Pflanze ionisierender Strahlung ausgesetzt ist. Dies ist das Ergebnis einer Mutation, die durch die Strahlung verursacht wird. Neben ihrem direkten Einfluss auf die DNA begünstigt die radioaktive Strahlung über ihre ionisierende Wirkung auf Moleküle zudem die Entstehung von Radikalen, die Einzel- wie auch Doppelstrangbrüche bewirken und auch bei einzelnen Basen Veränderungen hervorrufen. Das Ergebnis, eine Mutation der Pigmentzellen, ist bei der Tradescantia bereits nach einem Tag zu sehen, da die Pflanze täglich neue Blüten treibt. Auch in Japan ist diese Pflanze daher unter dem erwähnten Effekt bekannt. Bisher ist nur wenig über diesen Effekt bekannt. Bestätigen kann diese Wirkung auch Prof. Wolfgang Waschkowski, der viele Jahre die Leitung des Forschungsreaktors München II inne hatte.

Radioaktive Belastung vermeiden

Ist ein Anstieg der Umgebungsstrahlung nachweisbar, gilt es, dieser Belastung soweit wie nur irgend möglich aus dem Weg zu gehen. Dabei ist es wichtig, zwischen Bestrahlung und Kontamination zu unterscheiden. Eine Bestrahlung ist vorübergehender Natur, beispielsweise die Röntgenaufnahme beim Zahnarzt oder eine Mammographie. Obwohl nachgewiesen ist, dass auch solche Kurzzeitbelastungen das Krebsrisiko erhöhen, ist der eigentliche Feind des Lebens die Kontamination mit radioaktiv strahlenden Partikeln. Erfolgt die Kontamination äußerlich, so kann ich sie abwaschen und verseuchte Kleidung entsorgen. Das eigentliche Problem stellt die innere Kontamination dar. Durch Einatmen, die Augenschleimhäute oder die Nahrung, aber auch über Verletzungen können die gefährlichen Teilchen in unseren Körper gelangen und sie dort wieder heraus zu bekommen ist äußerst schwer und zudem nur eingeschränkt möglich. Um einer späteren Erkrankung zu entgehen ist es daher wichtig, Niederschlägen jeder Art aus dem Weg zu gehen, da diese die radioaktiven Partikel aus der Luft in den Boden waschen. Straßenschuhe dürfen nicht in den Wohnraum gelangen. Auch gilt es, bestimmte Nahrungsmittel zu meiden, die leicht Radioaktivität aufnehmen, andere hingegen zu bevorzugen. Weiterlesen beim Spiegelfechter



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