Das Futter für Hunde

Futter für Hunde

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Wenn man sich Gedanken zu Futter für Hunde macht, muss man sich zunächst die biologischen Grundlagen vor Augen führen. Als naher Verwandter des Wolfes, von dem er abstammt, gehört der Hund zu den Carnivoren, also den Fleischfressern. Besser trifft es jedoch die Bezeichnung Beutetierfresser.

Da das Erbgut des Hundes zu 99,8 Prozent mit dem des Wolfes übereinstimmt, kann man davon ausgehen, dass der Hund so ernährt werde sollte, wie es der Nahrung des Wolfes in freier Wildbahn entspricht. Da der Wolf kleinere Beutetiere ganz und gar, mit Knochen und Eingeweiden frisst und von größeren Beutetieren, meist Wiederkäuer, das Fleisch, die Eingeweide nur zum Teil, den Pansen zum Beispiel nur bei Futterknappheit, das Blut und kleinere Knochen sowie das Mark der großen Knochen, besteht die Nahrung des Wolfes zu mindestens 85 Prozent aus Fleisch, Blut und Knochen und nur zu einem sehr geringen Teil aus pflanzlicher Nahrung, vorverdaut im Verdauungstrakt der Beutetiere oder wenigen Kräutern oder Beeren, die der Wolf frisch zu sich nimmt. Getreide steht überhaupt nicht auf seinem Speiseplan.

Daraus lässt sich folgern, dass Futter für Hunde einen möglichst hohen Fleischanteil haben sollte und im Nährstoffgehalt der natürlichen Nahrung des Wolfes ähnlich sein sollte.

Was für Futter für Hunde gibt es?

Die Futtermittelindustrie bietet verschiedene Arten Futter für Hunde, die sich grob in zwei Gruppen unterteilen lassen: Trockenfutter und Feuchtfutter.

Trockenfutter gibt es als extrudiertes oder kaltgepresstes Trockenfutter, gebackenes, halbfeuchtes und gefriergetrocknetes Futter. Diese Unterscheidung geht auf die Art der Herstellung zurück, wobei abgesehen vom gefriergetrockneten Futter für Hunde die Hauptbestandteile des Futters, Fleisch und Gemüse sowie Kohlenhydratlieferanten wie Getreide, Kartoffeln, Reis oder Nudeln, grundsätzlich zu irgendeinem Zeitpunkt in der Produktion erhitzt werden, wobei die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente weitgehend zerstört und anschließend künstlich wieder hinzugefügt werden. Erkennbar ist dies daran, dass auf den Verpackungen des Futters die genaue Menge beispielsweise der Vitamine aufgeführt ist.

Feuchtfutter wird in Dosen, Beuteln, Tetrapacks und im Kunstdarm als Futterwurst angeboten. Auch hier werden die Zutaten erhitzt und müssen durch synthetische Vitamine ergänzt werden.

Frisches Fleisch für die sogenannte Barf-Fütterung – Biologisch artgerechtes rohes Futter – wird tiefgekühlt angeboten, als Fertigmenüs mit Gemüse und/oder Obst oder zum Mischen mit pflanzlichen Zusätzen wie Flocken aus Getreide oder Gemüse und Früchten.

Dieses Futter für Hunde wird roh gegeben und enthält deshalb noch alle natürlichen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Als weitere Möglichkeit kann man das Futter für Hunde selbst zubereiten, also für den Hund kochen. Bei schonendem Garen und Zugabe der Kochflüssigkeit zum Futter für Hunde erhält auch dabei der Hund alle wichtigen Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel.

Vor- und Nachteile der Futterarten

Trockenfutter ist einfach in der Handhabung. Es gibt sehr preiswerte Sorten, die jedoch häufig nur einen sehr niedrigen Fleischanteil, dagegen viel Getreide enthalten. Hochwertige Futtersorten haben ihren Preis, der dem des Feuchtfutters guter Qualität entspricht. Feuchtfutter benötigt mehr Platz zum Lagern und erzeugt, besonders die Dosen, viel Abfall. Auch bei solchem Futter für Hunde ist die Zusammensetzung sehr unterschiedlich, speziell was den Fleischanteil angeht.

Beim selbst gekochten Futter für Hunde weiß man genau, was drin ist, und hat die schonende Zubereitung selbst in der Hand, muss allerdings erheblich mehr Zeit investieren als beim Kauf von fertigem Futter für Hunde. Frisches rohes Futter, also Barf, ist die am ehesten als artgerecht anzusehende Art, einen Hund zu ernähren, und ist bei Verwendung von Fertigmenüs ebenso einfach wie die Gabe von Trockenfutter oder Futter aus der Dose.

Der einzige Nachteil bei diesem Futter für Hunde ist der Platzbedarf im Tiefkühlgerät, da man bei Lieferung eine gewisse Mindestmenge abnehmen muss, damit die Kühlung während des Transportes aufrecht erhalten bleibt.

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