BVPA kündigt “Bildermarkt” und “Bildhonorare” an

Logo des Bundesverbandes der Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.V. (BVPA)Der BVPA, die Interessenorganisation der Bildagenturen und deren Dienstleistern kündigt an, noch in dieser Woche die aktualisierte Auflage der Publikationen “Der Bildermarkt” und “Bildhonorare” zu ver­öffentlichen. Auf der Internetseite der Mittelstandgemeinschaft Foto­-Marketing können die Broschüren bereits vorbestellt werden.

Die Empfehlungen der Mittelstandgemeinschaft Foto-Marketing (MFM), einem vom Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.V. (BVPA) gegründeten Arbeitskreis, sind nach wie vor eine wichtige Grundlage für die Berechnung von Bildhonoraren und die Erstellung von Angeboten für fotografische Leistungen. Auch wenn die Honorare in der dargestellten Größenordnung häufig nicht mehr erzielt werden können sind die Tabellen als Orientierung und Einstufung der eigenen Leistungen gut geeignet. Auch bei gerichtlichen Auseinandersetzungen werden in der Regel die MFM-Richtwerte für die Ermittlung von Schadensersatz­forderungen zugrunde gelegt.

Der Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.V. wurde bereits 1970 gegründet und vertritt aktuell rund 80 Unternehmen. Zum Austausch zwischen Bildanbietern und Bildabnehmern führt der BVPA regelmäßige Veranstaltungen durch, etwa den am 7. April 2011 in Hamburg stattfindenden PICTAday. Darüber hinaus leistet der Verband Öffentlichkeitsarbeit, im vergangenen Dezember wurden etwa die Chefredakteure der deutschen Zeitungen und Zeitschriften in einem persönlichen Anschreiben eindringlich auf den Kostendruck auf die Bildagenturen und auf die hierdurch entstehenden negativen Effekte für den gesamten Bildermarkt hingewiesen.

BVPA kündigt “Bildermarkt” und “Bildhonorare” anIn einer aktuellen Initiative setzt sich der BVPA für die Erhaltung von Metadaten in Bilddateien ein. Nach einer Stichprobe des Verbandes werden bei rund 75 Prozent der veröffentlichten Bilder keine Original-Metadaten veröffentlicht. Dis hat zu Folge, dass bei drei Vierteln der Bilder der Urheber nicht mehr nachvollziehbar ist und der Original-Nachrichtentext gelöscht wurde. Es bleiben Bilder, die ohne jeden Bezug und ohne Quellenangabe durch das Internet geistern, kopiert, wieder kopiert und unendlich verlinkt zum “Strandgut der medialen Onlinewelt” werden. Aus eigener Erfahrung ist diese Forderung zwar schwierig einzuhalten, da verschiedene Bildbearbeitungs- und  Agentur-Softwareprodukten diese Daten (oft unwissentlich) verschlucken, dennoch eine unterstützenswerte Initiative.

- Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.V. (BVPA)
- Mittelstandgemeinschaft Foto-Marketing (MFM)
- Manifest des BVPA zum Erhalt digitaler Metadaten


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