Berlin: Von U-Bahn-Schlägern in den Tod gehetzt

Immer wieder kommt es in Berlins U-Bahn-Stationen zu Übergriffen. Am Samstagmorgen wurden zwei junge Männer am U-Bahnhof Kaiserdamm von drei Personen angegriffen. Die beiden flüchteten auf die Straße, wo einer der beiden von einem Auto erfasst wurde. Der 23-Jährige war auf der Stelle tot. 


Der 23-Jährige Giuseppe war am Samstagmorgen gegen 5.00 Uhr mit einem Freund in der U-Bahn-Station am Kaiserdamm, als drei Personen sie aggressiv aufforderten, ihnen Zigaretten zu geben. Die beiden gaben den Unbekannten ihre Zigaretten. Dennoch begannen die drei auf ihre Opfer einzuschlagen.

Sofort ergriffen die beiden die Flucht, jeder in eine andere Richtung. Der 23-Jährige Giuseppe rannte aus der U-Bahn-Station auf den viel befahrenen Kaiserdamm. Ein Autofahrer konnte nicht mehr bremsen und erfasste den Flüchtenden. Giuseppe wurde durch die Luft geschleudert und blieb reglos auf der Straße liegen. Sein Begleiter, der den Unfall mit ansah, eilte zu ihm und versuchte ihn mit Herzmassage wiederzubeleben. Vergeblich, als die Rettungskräfte eintrafen, konnten sie nur noch den Tod des 23-Jährigen feststellen.

Die U-Bahn-Schläger wurden bei ihrer Hetzjagd von mehreren Passanten gesehen. Es soll sich um drei junge Afrikaner oder Afghanen Anfang 20 handeln, so Augenzeugen. Auch sie sahen den Unfall und rannten daraufhin weg.

Zwei der Täter stellen sich der Polizei

Lange brauchte die Polizei nicht nach den Schlägern zu suchen. Zwei Männer Anfang 20 stellten sich noch am Abend in einer Berliner Polizeiwache. Dort erklärten sie, etwas mit der Sache zu tun zu haben. Die 21- und 22-Jährigen Männer wurden festgenommen. Wer der dritte Täter ist, ist noch nicht bekannt. Genauere Angaben zu dem Hergang werden wegen der Ermittlungen noch nicht gemacht.

 


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