“Ausländer- Kriminalität“ Über die Inszenierung einer Gefahr Teil II

“Ausländer- Kriminalität“ Über die Inszenierung einer Gefahr Teil IIDas Bundeskriminalamt fasst weitere 6 Verzerrungsfaktoren zusammen, welche die nichtdeutsche Wohnbevölkerung in der PKS auffällig werden lässt:

“Die sich in Deutschland aufhaltenden Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft sind im Vergleich zur deutschen Bevölkerung im Durchschnitt jünger (1) und häufiger männlichen Geschlechts (2). Sie leben häufiger in Großstädten (3), gehören zu einem größeren Anteil unteren Einkommens (4) – und Bildungsschichten (5) an und sind häufiger arbeitslos (6). Dies alles führt zu einem höheren  Risiko, als Tatverdächtige polizeiauffällig zu werden.”[1]

Diese Hintergründe werden nur allzu gerne von reißerischen Medien zwecks Auflagensteigerung/ höheren Einschaltquoten- oder aber aus ideologischen Gründen- ignoriert. So berichtet Spiegel Online beispielsweise am 23. Januar 2008 über die Trend- Droge Tilidin und bringt diese mehrfach undifferenzierend mit dem Islam und den Muslimen in Verbindung. Tilidin ist ein Schmerzmittel aus der Krebstherapie, das euphorisch macht sowie Hemmungen fallen lässt und deswegen gerne von jugendlichen Kriminellen eingenommen wird.

Der Artikel legt dem Leser nahe, dass diese Droge vor allem deswegen von gläubigen Muslimen (an anderer Stelle werden auch „Araber“ aufgeführt) eingenommen wird, da Medikamente- anders als Alkohol, Heroin und Cannabis-  nicht grundsätzlich verboten seien. [2]

„Weil die Araber und Muslime sind, deswegen nehmen die Tilidin und sind kriminell“ ist die gefährliche Logik, die mit solchen Scheinanalysen vermittelt werden. Dies indem Verweise auf die Religion und Herkunft der Täter in keinen soziologischen Rahmen gesetzt werden und somit nur diskriminierend wirken können.

Solche scheinhaften Hintergründe zu fabrizieren bzw. ihnen unwidersprochen Raum zu geben, bedeutet nicht nur Unkenntnis gegenüber den psycho- sozialen Hintergründen von Kriminalität, sondern auch gegenüber dem Islam. Zu den unbezweifelten Geboten des Islams gehört ein striktes Ablehnen gegenüber allem Berauschendem, da der Prophet Muhammad- Friede sei mit ihm und auf allen Propheten- unmissverständlich sagte:

„Alles Berauschende ist verboten.“

(Überliefert in der Sammlung von Muslim)

Eine Weisheit, die Úthman überlieferte, lautet:

„Bleibe vom Berauschenden fern, denn es ist eine Tür zu allem Übel!“

(Überliefert in der Sammlung von Beihaqi)

Zusammengefasst: In Bezug auf erhöhte Kriminalitätsstatistiken unter Menschen mit Migrationshintergrund ist es nur folgerichtig, wie der Bericht der Polizeilichen Kriminalstatistik, zu folgendem Urteil zu kommen.

„Die Kriminalitätsbelastung der Deutschen und Nichtdeutschen ist zudem aufgrund der unterschiedlichen strukturellen Zusammensetzung (Alters-, Geschlechts- und Sozialstruktur) nicht vergleichbar.“[3]

By Mohammed Johari , Diplom-Sozialpädagoge


[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Ausl%C3%A4nderkriminalit%C3%A4t

[2] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,529907,00.html

[3] PKS Berichtsjahr 2006


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