ADAC GT Masters: Rennen 1 Nürburgring

Corvette-Doppelsieg in der Gentlemen-Wertung.

ADAC Motorsport

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Toni Seiler, zweifacher Champion der Gentlemen-Wertung, feierte auf dem Nürburgring seinen ersten Saisonsieg in der Gentlemen-Wertung. Gemeinsam mit Jeroen Bleekemolen fuhr der Schweizer in seiner Corvette Z06.R GT3 (Callaway Competition) in der Eifel zum Sieg vor seinen Teamkollegen Remo Lips und Lennart Marioneck. Christina Nielsen landete im Porsche 911 GT3 R (Farnbacher Racing) mit Unterstützung von Sean Edwards auf dem dritten Rang.

Die beiden gelben Corvette von Callaway Competition übernahmen bereits am Start das Kommando in der Gentlemen-Wertung, Lips ging vor Seiler in Führung. Die Reihenfolge blieb bis zum Fahrerwechsel unverändert. Nachdem Seiler an Bleekemolen übergab und Marioneck von Lips übernahm, tauschten die Corvette die Plätze. Bleekemolen zog an Marioneck vorbei in Führung und setzte sich von Förderpiloten der ADAC Stiftung Sport ab. Während der Niederländer souverän zum Sieg fuhr, tobte dahinter ein harter Dreikampf um die weiteren Podiumsplätze. Sean Edwards verdrängte im Porsche erst Paul Green im BMW Z4 GT3 vom dritten Platz und macht dann jagt auf Marioneck. Der Corvette-Pilot hielt jedoch dem Druck des Porsche-Piloten stand und brachte Rang zwei sicher ins Ziel, nur 0,3 Sekunden dahinter überquerte Edwards die Ziellinie. Green verpasst das Podium als Vierter nur um 0,9 Sekunden. Rang fünf ging an René Bourdeaux im Porsche 911 GT3 R (Tonino powered by Herberth Motorsport).

Toni Seiler freute sich nach seinem insgesamt 20. Sieg in der Gentlemen-Wertung: “Am Start habe ich etwas zurückgesteckt und Remo Lips den Vortritt gelassen, ich wollte nichts riskieren. Ich habe mich dann darauf konzentriert, die Reifen für Jeroen zu schonen, denn der Plan war, dass er in der zweiten Rennhälfte noch angreifen kann. Jeroen hat dann das Rennen gut zu Ende gefahren.”

Christina Nielsen übernahm mit Platz drei die Tabellenführung von René Bourdeaux und liegt nun ein Rennen vor der Saisonhalbzeit einen Punkt vor dem Münchener in der Tabelle. “Platz drei ist unter diesem Umständen o.k.”, so die Dänin. “Unser Auto ist nicht ganz perfekt und gegen die Corvette hatten wir hier keine Chance, daher war Platz drei heute das Optimum.”