30. Obaöstreicha-Brauch

Am Anfang stand ein Gedicht. Carl Adam Kaltenbrunner hat es verfasst. 1804 in Enns geboren, hat er sich als Dichter, Schriftsteller sowie als Sprach- und Volkstumsforscher verdient gemacht. …

Während seiner Wiener Zeit erschienen unter anderem drei Dialektbände. In einem Gedicht aus „Österreichische Feldlerchen“ heißt es: „Oesterreichisch! Frisch außá, wie ‘s drin is! // Nöt kriech‘n auf ‘n Bauch, // Ins Gsicht schaun? und d‘ Hand göbn, // Is Oesterreicher-Brauch.“ …

Sepp Fellner, einst auch in Oberösterreich musikalisch tätig, hat die von Kaltenbrunner genannten Charakterzüge speziell den Oberösterreichern zugeschrieben. Darum heißt es heute „… is Obaöstreicha-Brauch“. Dieses Lied ist Volksgut geworden. Ein Gemeinschaftswerk eines Nieder- und eines Oberösterreichers! / nachrichten.at

 



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