1. Bücher hinter der Glasscheibe

Auch Selbstverlags-Plattformen schießen weiter aus dem Boden, als wäre der Menschheit damit gedient, dass noch mehr nichtlektorierte Bücher das Licht der Welt erblickten. Leben kann davon ohnehin niemand; der amerikanische Durchschnittsautor erzielt im Jahr derzeit sechstausend Dollar, in England sieht es genau so mau aus.

„Die aktuelle Idee, Bücher hinter eine Glasscheibe zu stecken“, so George Lossius von der Firma Publishing Technology, „wird in fünf bis sieben Jahren nicht mehr funktionieren.“ Der technologische Wandel werde sich weiter beschleunigen, die Verleger hätten auf ihn bisher viel zu ängstlich reagiert. Sie starrten auf Amazon wie auf einen Todesstern. / faz.net



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