Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth | Rick Riordan

Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth | Rick Riordan

Inhalt

Der Krieg rückt immer näher, denn die Armee des Kronos zieht sich weiter zusammen. Als Percy und seine Freunde entdecken, dass das Labyrinth des Dädalus direkt ins Camp Halfblood führt, wissen sie, dass Kronos niemals davon erfahren darf. Um zu verhindern, dass dies geschieht, wagen Percy und seine Begleiter sich hinein in das unterirdische Labyrinth, das hinter jeder Biegung eine neue Gefahr erscheinen lässt. Doch können sie die Machenschaften von Kronos aufhalten?

Einer der spannendesten Teile der Percy Jackson Reihe, welcher nicht nur neue Göttersagen auf den Plan rufen.

Nachdem ich Band 3 mit solcher Freude gelesen habe war klar, dass damit nicht schon wieder Schluss sein kann. Kurzerhand habe ich auch zu „Die Schlacht um das Labyrinth“ gegriffen, denn nun war ich wieder im Percy Jackson Fieber. Wie werden die Halbgötter Kronos aufhalten? Wird es ihnen überhaupt gelingen seine Armee zu schlagen? Können sie das Labyrinth überleben? So viele Fragen und die Antworten habe ich in diesem Buch nur teilweise finden können.

Die Halbgötter sind mittlerweile etwas erwachsener geworden. Zwischen Percy und Annabeth ist längst nicht mehr alles so einfach, wie es im ersten Teil war. Die Zuneigung zueinander hat sich verändert und beide scheinen nicht so richtig zu wissen, wie sie damit umgehen sollen. Diese kleine Veränderung hin zu etwas romantischem hat mir sehr gut gefallen. Natürlich hat sich diese kleine Liebesgeschichte bereits in den vorangegangenen Bänden angebahnt aber ich finde es klasse, dass Riordan den beiden Charakteren Zeit gegeben hat, sich zurecht zu finden, kennen zu lernen und eine Freundschaft zu entwickeln ehe die Liebe irgendwie ins Spiel kommt.
Passend zu den Büchern und zum Alter der Charaktere passiert natürlich erst einmal nichts und wenn, dann eher das typische Teenage-Drama, denn keiner will so richtig den ersten Schritt tun, auch wenn man als Leser natürlich längst weiß, was vor sicht geht. Die Liebesgeschichte nimmt aber keineswegs zu viel Raum ein, sondern fließt nebenher und klingt immer nur kurz an. Gerade das liebe ich an dieser Reihe sehr, denn Rick Riordan konzentriert sich auf die Abenteuer und die Freundschaft zwischen den handelnden Personen und es macht die Bücher eben doch etwas besonderer, dass sie eben nicht in diese typische Jugendbuch-Sparte hineingedrückt werden können.

Das Labyrinth des Dädalus hat mir so ein bisschen mein Herz gestohlen. Hinter jeder Ecke lauert etwas neues, hinter jeder Ecke kann sich eine Sackgasse verstecken und wenn du dich umdrehst, dann sieht alles ganz anders aus. Ein klein wenig habe ich mich an den vierten Teil der Harry Potter Reihe erinnert gefühlt, doch meine Begeisterung für den vierten Percy Jackson Band hat das nicht geschmälert.
Annabeth bekommt endlich ihren ersten Auftrag und bricht direkt die Regeln. Anstatt zwei Begleiter zu ernennen, nimmt sie drei mit: Percy, Grover und Tyson. Entgegen aller uralten Bestimmungen setzt sie sich durch und geht mit ihren drei Freunden in das Labyrinth.
Wie oben schon erwähnt hat mich dieses Labyrinth in Begeisterung versetzt, allein dafür lohnt es sich fast schon, die Reihe zu beginnen. Aber nicht nur das Labyrinth hat mir gut gefallen, sondern auch die neue Heldensagen, die durch Träume und Erzählungen der Götter erläutert werden.
Man lernt nicht nur Götter kennen, die bisher keine bzw. kaum eine Rolle gespielt haben, sondern erfährt neue Geschichten aus der griechischen Mythologie. Vor allem Dädalus der Erfinder steht im Vordergrund, aber auch Nico Di Angelo, der getrieben von Trauer, Rache üben will, um seine Schwester zurück zu bekommen.

Die Abenteuer der Freunde beschränken sich aber nicht nur auf das Labyrinth, sondern bringt sie an verschiedene Orte und so lernen sie nicht nur Götter, Sagengestalten und Monster kennen, sondern auch Menschen, die einen besonderen Platz in dem großen Abenteuer einnehmen werden. Mehr kann ich dazu nicht sagen, aber es war ein guter Schachzug von Riordan, die Geschichte in eine solche Richtung zu lenken, denn es bringt einige kompliziertere Wendungen mit sich.

Fazit

Auch dieser Band der Percy Jackson Reihe hat mich wunderbar von sich überzeugen können. Ich bin begeistert von den Verstrickungen, die Rick Riordan geschaffen hat, die Charaktere die er geschickt miteinander verbindet und natürlich die tiefe Freundschaft der Hauptcharakteren. Eine kleine Liebesgeschichte bringt zu der eigentlichen Bedrohung noch einige Komplikationnen mit sich, ohne aufdringlich zu sein. Der Witz der Reihe bleibt trotz der dunkleren Momente immer bestehen und das große Finale, das sich nun durch die vier Bände aufgebaut hat, steht endlich bevor.


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