Generation beleidigte Leberwurst: „Frag mich nicht, ob ich Kinder haben will!“

Generation beleidigte Leberwurst: „Frag mich nicht, Kinder haben will!“Generation beleidigte Leberwurst: „Frag mich nicht, Kinder haben will!“Generation beleidigte Leberwurst: „Frag mich nicht, Kinder haben will!“Generation beleidigte Leberwurst: „Frag mich nicht, Kinder haben will!“Generation beleidigte Leberwurst: „Frag mich nicht, Kinder haben will!“ ( 1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Langsam häufen sich Jammerartikel in den Medien, wie dieser hier: (Artikel auf Spiegel-Online). Jede Woche schreibt da eine neue beleidigte Leberwurst in zum Teil großen Online-Zeitschriften, wieso sie keine Kinder haben will: Immer wieder wird man als Frau scheinbar gefragt, wann man denn Kinder haben möchte, und scheinbar ist das ein Grund sich unglaublich unter Druck zu fühlen. Komisch eigentlich, denn man könnte da einfach antworten „Ich möchte keine!" Selbst, wenn da nochmal nachgefragt wird, kann man nett sagen, dass man wirklich keine will. Aber nein, man wird aggressiv, fühlt sich persönlich angegriffen und muss sich in den Medien darüber beschweren. Sogar Männer fangen schon damit an.

Ein Bekannter (35) begann vor kurzem, als ich mal flapsig bemerkte, dass das mit den Kindern bei ihm früher oder später auch noch wird, mit einer langen Abhandlung, wieso er das nicht mehr hören kann, wie sehr ihm diese Ansagen doch auf den Geist gingen und wieso er keine Kinder haben will. WTF?

Irgendwas ist da faul.

Niemand, der mit einer Sache kein Problem hat, führt sich so auf, bzw. reitet so dermaßen stark auf seiner Opferrolle herum. Ich habe (siehe mein Foto auf dieser Seite) ja schon bald kein einziges Haar mehr auf dem Kopf - und ich höre mir da ständig Kommentare an. Dann lachen wir alle gemeinsam und wechseln zu einem anderen Thema. Hätte ich ein Problem damit, dann würde ich mich auch immerzu als Opfer der schlimmen Haarmafia und der zurückgebliebenen Gesellschaft fühlen, die bis heute scheinbar nicht modern genug ist, Männer ohne Haare so zu mögen wie sie sind.

Die Kinderlosen haben da also ein Problem! Liest man diese Art von Artikel durch, so fallen besonders zwei Punkte stark ins Auge. Zum einen der grenzenlose Egoismus: Die Welt macht einem das Leben schwer, weil sie einen ständig daran erinnert, wozu einem der liebe Gott - oder einfach nur die Evolution - den Körper genau so gebaut hat wie er ist. Und diesen bösen Verwandten, die einen dazu nötigen wollen, ein Kind auf den Arm zu nehmen. Man hat doch gar keinen Platz für das nervige (kleine, liebe, hintergedankenfreie) Kind, das spielen möchte, soziale Nähe sucht usw., sondern man fühlt sich persönlich angegriffen. Wie frech ist die kleine Ratte, einen so einfach daran zu erinnern, dass man selber auch so etwas haben könnte!!??

Zum anderen ist das dazugehörige Suhlen in der Opferrolle kaum zu übersehen: Einem geht es ja so dermaßen schlecht. Das Leben ist schwer. Die Arbeit ist schwer. Alles schwer. Hinter jeder Bemerkung anderer Leute steckt ein persönlicher Angriff. Die Welt hat sich gegen einen verschworen - und in den letzten Jahren hat man ja von den Feministinnen und Genderaktivisten gelernt, wie man sich in dieser Rolle zu fühlen und sich aufzuführen hat. Macht also alles Sinn, nicht wahr?

Nö.

Das macht nur Sinn, wenn man zur Gruppe der kinderlosen Jammerlappen gehört - denn Lust auf so einen Müll haben nur Gleichgesinnte. Kinderlose, die kein Problem mit ihrem Leben haben, interessiert die ganze Diskussion nicht, und die Kinderfrage löst keine Psychoreaktionen aus, sondern wird sachlich und locker beantwortet. Leute mit Kindern haben gar kein Problem damit, wenn jemand ein Kind nicht halten will, oder vielleicht sogar keinen Kinderwunsch hat. Man versteht das dann sogar noch besser, weil man weiß, was es bedeutet, wenn man ein Kind hat. Nur Kinder verstehen es nicht, wenn die Tante oder der Onkel komisch steif dastehen und einen nicht nett behandeln, auf den Arm nehmen, oder einfach normal mit einem spielen mögen. Das finden Kinder scheiße. Die verstehen es halt nicht, wenn man gerade mit einem seltsamen internen Dialog beschäftigt ist, wie sehr einen der kleine Fratz und dessen widerliche Familie einem zeigen, dass man zum Kindermachen geschaffen wurde und die scheiß Welt einen daran ständig erinnert!

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