Zwei Stunden Verspätung…

Regierungsflieger (Foto: © APN/AP)

Regierungsflieger (Foto: © APN/AP)

Herr West­welle ist empört: ”Das sei eine „Respekt­lo­sig­keit gegen­über Deutsch­land, die wir nicht hin­neh­men wer­den.“ Und er bestellte als­gleich den Bot­schaf­ter ein.

Frau Mer­kel fühlt sich brüskiert.

Warum diese Aufregung?

Iran hat der Maschine mit der Kanz­le­rin kurz­fris­tig ver­bo­ten, sei­nen Luft­raum auf dem Weg nach Indien zu durch­que­ren. (SPON)

Ob das die ”Rache” des ira­ni­schen Regimes war für die Schlie­ßung der EIH-Bank? Immer­hin ging es um einen Mil­lio­nen­deal um Öl mit Indien.

Gerät­selt wird auch, warum eine zweite Regie­rungs­ma­schine, die unter ande­rem mit Innen­mi­nis­ter Hans-Peter Fried­rich (CSU), Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­zière (CDU) und Bil­dungs­mi­nis­te­rin Annette Scha­van (CDU) nach Neu-Delhi fliegt, pro­blem­los durch ira­ni­schen Luft­raum flie­gen durfte.(SPON)

Einen sol­chen Vor­fall hat es noch nicht gege­ben“, sagte Regie­rungs­spre­cher Stef­fen Sei­bert. Offene Kri­tik an Iran äußerte er nicht. Der Vor­fall sei aber „zumin­dest unge­wöhn­lich“. Wel­che Kon­se­quen­zen es geben werde, sei noch unklar. (Ham­bur­ger Abend­blatt)

Kon­se­quen­zen? Der deut­schen Wirt­schaft gegen die Iran? Wie lächerlich!

Als Grund wur­den in der deut­schen Dele­ga­tion zunächst ”Koor­di­nie­rungs­pro­bleme” genannt. Das Flug­zeug mit der Kanz­le­rin und einer grö­ße­ren Dele­ga­tion von Wirt­schafts­ver­tre­tern und Jour­na­lis­ten an Bord musste des­halb zwei Stun­den über tür­ki­schem Ter­ri­to­rium krei­sen, bevor der Iran dann doch seine Über­flug­er­laub­nis gab. (Stern)

Die Ira­ner waren ein­fach sauer, dass der Flie­ger nicht direkt in Tehe­ran lan­den wollte und die Wirt­schafts­ver­tre­ter sich dort umtun konn­ten. Das hätte die Sache ein­fa­cher gemacht.

Aber das wird Herr Attar unse­rem Außen­mi­nis­ter dann schon mitteilen…

Nic

Worum es der deut­schen Dele­ga­tion in Indien geht? Na um was wohl? Genau: um den Ver­trieb von Waffen:

Haupt­the­men von Mer­kels Indi­en­reise sind die Energie-, Wirt­schafts– und Finanz­po­li­tik.  […] Am Abend wird sie mit einem Preis für inter­na­tio­nale Ver­stän­di­gung aus­ge­zeich­net. Die Kanz­le­rin will bei ihrem Besuch auch für das Kampf­flug­zeug Euro­figh­ter wer­ben. (Stern)

Bitte auf der Zunge zer­ge­hen las­sen: ”Preis für inter­na­tio­nale Ver­stän­di­gung” = Waf­fen­lob­by­is­mus. Aber wen wun­dert das bei unse­rem letz­ten Friedensnobelpreisträger…?

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