Zerteiltes Leid David Wonschewski

Dieses Buch hatte ich bereits am  10. Juni 2016 gekauft. Der Anfang gefiel mir besonders gut, er ist berührend geschrieben. Daher habe ich das Buch auf meinem e-book SuB liegengelassen. Einfach weil ich eine Vermutung hatte, in welche Richtung sich der Roman entwickeln würde, und daher wollte ich mir das Lesen aufsparen. Nun kommt das Jahresende, und nein, den e-book Sub werde ich bis zum Jahresende nicht bezwingen, selbst wenn ich die nächsten Nächte durchmache, das wird nix…aber mit einem Mal dachte ich, ich könnt dies Buch ja noch gut vor dem Jahresende lesen.
Ich bin positiv überrascht über den echt sehr guten Stil des Autors (es ist mein erstes Buch von ihm) und ich bin überrascht über die Entwicklung  der Geschichte.
5 Sterne, ganz klare Leseempfehlung!!!

Zerteiltes Leid David Wonschewski

„Zerteiltes Leid“ von David Wonschewski erschien 2015 bei Periplaneta Berlin.

Inhalt
Janusz redet über seine Jugendliebe Uta Wensch. Doch wer ist Janusz? Ist er ein Mörder? Stalker? Ein Wahnsinniger? Ein Psychopath?

Meinung
Cover
Das Cover ist gut gelungen. Auch wenn es einfach gestaltet ist, der Kastanienbaum nimmt eine zentrale Rolle ein im Denken von Janusz, deswegen gefällt mir das Cover.

Stil
Literarisch hochwertig. Ganz besonders angetan hat es mir das erste Kapitel des Buches, was vom Stil her sehr sehr gut ist. Aufgrund des Inhalts jedoch habe ich das Buch seit Juni 2016 immer wieder zur Seite gelegt, da ich gedacht hätte, das sich die Geschichte anders entwickelt.
Wonschewski spielt gerne mit Wiederholungen, so nimmt er die Thematik „Daddy ist weg“ und die Erinnerung an Daddy in Holland im Laufe des Romans immer wieder auf, ebenso wie das Motiv des Kastanienbaums.

Charaktere
Janusz ist der Protagonist und aus seiner Sicht erfahren wir alles.
Wir folgen seinen verwirrten Gedanken, seinen Wiederholungen, und machen uns Gedanken über sein Frauenbild, sein Welt- und Selbstbild und fragen uns wiederholt, ob er der Mörder nun ist oder nicht. Verdrängt er es? Oder erinnert er sich wirklich nicht daran? Weiterhin frage ich mich „Wieso“? Es wird nicht jeder, der vom Vater verlassen wurde, zum Mörder.

Offenes Ende
Am Ende des Buches wird offen gelassen, ob Janusz seine Jugendliebe ermordet hat oder nicht. Ausnahmsweise komme ich damit gut zurecht, da es im Buch im die Gedankengänge seines wirren Gehirns geht, und nicht um das Lösen eines Falls.

Fazit
Ein Liebesroman, der keiner ist. Ein Mord, und doch kein Krimi. Ein literarisches Werk, das uns Einblicke gibt in den Kopf eines Kranken.



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