Zeit

Wie viel hat man davon? Wie viel bleibt einem? Wenn man so jung ist wie ich, macht man sich eigentlich kaum Gedanken darüber. Wieso auch? Jetzt aber habe ich seit fast drei Monaten schlimme Schmerzen nach jeder Mahlzeit die mich für 5 Stunden lahm legen und kaum mehr dazu befähigen meinen Kindern die volle Aufmerksamkeit zu schenken die sie verdient haben und brauchen.

Aus einem vorhergehenden Beitrag Mamaliebe 3.0 geht hervor dass ich mir Sorgen machte, schwanger zu sein. Schon wieder. Und ich hatte sehr gehofft dass es nicht wahr ist. Ohne jemandem der sich sehnsüchtig Kinder wünscht zu nahe treten zu wollen natürlich. Das ist nicht meine Absicht. Aber wenn man einen drei jährigen Sohn hat und eine Minimaus von 6 Monaten und seit einem halben Jahr keine Nacht durchschläft will man einfach keine Kinder mehr. Momentan zumindest. So sehr man die Seinen auch liebt.

Item zurück zum Thema. Da liegst du nun mit höllischen Bauchkrämpfen und fragst dich was du blos gegessen hast. Kann ja schliesslich ne einfache Magenverstimmung sein, die in wenigen Tagen Geschichte ist. Doch dann kommt die Übelkeit. Ständige tägliche Übelkeit. Da fragt man sich als Frau natürlich, ob man schwanger ist. Zwei Tests sagten definitiv nein. Also doch ab zum Arzt. Schliesslich ist nach jeder Mahlzeit 5 Stunden Bauchkrämpfe haben nicht gerade für qualitativ hochstehende Familienzeit geeignet.

Und sobald die Schmerzen weg sind haste ja bereits wieder Hunger. Ihr versteht das Problem…Sodann bekam ich Magensäurehemmer und Medikamente gegen Übelkeit. Nur nahm ich sie wie verordnet ein und sie nützten rein gar nichts. Daher wieder zum Arzt. Stuhlprobe abgegeben und es wurde irgend ein Marker gefunden der nun eine Darmspiegelung mit Bauchultraschall nötig macht. Der wird zwei Tage vor Weihnachten statt finden.

Schönes Weihnachtsgeschenk, wenn sie etwas finden. Damit kommen wir zu meinen etwas düsteren Gedanken des Anfangs zurück. Was, wenn es schlimmer ist als erhofft? Denn psychische Überbelastung ist ja schon man ausgeschlossen. Irgend etwas habe ich ja. Es ist nicht nichts. Es ist ein mich seit bald drei Monaten belastendes Etwas.

Aber wisst ihr was? Trotz allem hat es mir geholfen. Geholfen die letzte Woche zu überstehen ohne durch zu drehen. Denn die ganze Familie ist krank. Halsschmerzen, Fieber, Husten, Erkältung, das ganze Programm. Niemand schläft auch nur zwei Stunden ruhig und entspannt durch. Diese Nacht hielt ich mein kleines Mädchen im Arm und tröstete sie bis sie einschlafen konnte.

Und das ist normalerweise wirklich nicht mein Ding. Dafür fehlt mir meist die Geduld. Dieses kleine Wesen nur mit den Augen der Liebe zu sehen und zu schätzen, dass ich sie gerade im Arm halten darf. Denn in der Regel heisst es meist im Hinterkopf, müsste nicht eigentlich gesaugt, abgewaschen, aufgeräumt, Wäsche zusammen gelegt werden, während ich dastehe und mich bedürfnissorientiert um mein Minimädchen kümmere? Habe ich nicht Besseres zu tun?

Nein. Es gibt nichts besseres, als sich jetzt um meine Kinder zu kümmern. Jetzt brauchen sie mich. Jetzt ist nichts besser und schöner auf dieser Welt als in Mamas Arm ein zu schlafen. Denn niemand weiss, wie viel Zeit einem hier auf Erden beschieden ist.



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Der Schnäderfräss