WM-Nachlese: Der wackere Engländer

Auch der englische Schiedsrichter, dem es gegeben war, das Finalspiel zu pfeifen, und von dem man nach dem Zeugnis seiner Ehefrau nur eine total schwache Leistung erwarten könnte, hatte sich wacker geschlagen.

Er war nicht nur unbedingt souverain und wusste sich durchzusetzen. Auch die Weisheit seiner Matchführung beeindruckt. Hätte er da Nigel de Jong wegen seines (kungfutianischen) Trittes mit der roten Karte bedacht, so hätte er damit viel von der finalen Spannung aus dem Match weggenommen. Er liess ihn aber weiter spielen, und erreichte damit wirklich otimale Spannung bis zum Ende.

Also, kompliment!

(Was aber lernen wir daraus?
Die simple Tatsache, die kluge Männer schon immer kannten: im Gründe genommen kennen die Ehefrauen ihre Männer überhaupt nicht.)



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