Wirsingtorte ala Cheffe

Wirsingtorte ala CheffeHeute gibt es mal ein (ur)altes norddeutsches Gericht und Kindheitserinnerung in einer etwas modernisierten Form. Früher wurde das ja in einer „Groten Hans" Form im Wasserbad gegart, aber heutzutage hat ja kaum einer noch solch eine Form geschweige den soeinen großen Topf wo dieses Form reinpasst daher hier die modernisierte Version die jeder zuhause nachkochen kann.
Zutaten:
1 großen Kopf Wirsingkohl
1,5 kg gemischtes Hackfleisch
2 Stk Zwiebeln mittelgroß
2 Stk Eier Größe M
2 EL Senf mittelscharf
Pfeffer und Salz aus der Mühle
1 TL Kümmel
1 Prise Muskatnuss frisch gerieben
1-2 Stengel Petersilie
etwas von dem Kohlwasser

Zubereitung:
Wir werden nicht alles von dem Wirsingkohl brauchen, aber wichtig sind die großen Aussenblätter. Den evtl. übrig gebliebenen Kohl kann man am nächsten Tag z.b. für Schmorkohl verwenden.

Als erstes den Backofen auf 190Grad vorheizen, einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und dieses zum Kochen bringen.
Von dem Kohlkopf nun unten den Strunk abschneiden und vorsichtig 9 bis 10 große Außenblätter abnehmen, darauf achten das die Blätter ganz bleiben. Diese Blätter werden dann im kochendem Wasser ca. 5 min. blanchiert, dann aus dem Wasser genommen und kalt werden lassen.
In der Zwischenzeit können wir die Zwiebeln schälen und fein würfeln, so wie die Petersilie von den Stengeln zupfen. Diese werden dann zusammen mit dem Hack, den Eiern und dem Senf in einer großen Schüssel gründlich miteinander vermengt.
Das ganze wird großzügig mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Muskat gewürzt, ruhig etwas überwürzen weil der Kohl schluckt während des Garens ordentlich Geschmack.
Den restlichen Kohl schneidet ihr in gefällige Streifen, die werden später für die Füllung gebraucht.

Entweder ihr benutzt eine klassische Gugelhupfform, oder so eine Springform mit Gugelhupfeinsatz, aus letzterer lässt sich der „Kuchen" leichter herausnehmen. Die Form wird jetzt großzügig eingefettet und auch den Mitteldorn nicht vergessen, lieber zweimal gucken ob auch wirklich alle Stellen eingefettet sind als das später Kohl oder Hack an der Form klebt und ihr den Kuchen nicht als ganzes heraus bekommt.

Nun nehmt ihr die mittlerweile kalten großen Kohlblätter, schneidet den Strunk in der Mitte mit einem Messer einmal ein und beginnt damit die Form komplett auszulegen, die Kohlblätter sollten sich so überlappen das dass Metall der Form incl. des Mitteldorns nicht mehr zu sehen ist. Die Blätter dürfen ruhig über den Rand gucken, klappt sie dann einfach nach aussen um.

Jetzt können wir anfangen zu schichten. Als erstes kommt eine Schicht Hack auf die ausgelegten Kohlblätter bis der Ring rundherum geschlossen ist. Jetzt kommt eine Schicht von dem in Streifen geschnittenen Kohl darauf bis das Hack komplett bedeckt ist. Jetzt wieder eine Lage Hack und dann wieder eine Lage Kohl bis die Form voll ist, die oberste also letzte Lage sollte aus Hack bestehen.
Bei den einzeln Lagen immer mal mit den Händen die Masse herunterdrücken damit evtl. Zwischenräume sich füllen und die Masse sich gut in die Form fügt. Auf die letzte Schicht gibt man jetzt ein paar Esslöffel von dem Kohlwasser und klappt dann die überstehenden Kohlecken zum zur Mitte hin ein. Jetzt wird das ganze noch mit den restlichen großen Kohlblättern abgedeckt damit das ganze rundherum mit Kohl bedeckt ist.
Zum Schluss die Form mit Alufolie abdecken damit sie komplett dicht ist und auf der mittleren Schiene ca. 90-100 Minuten garen lassen.
Dazu passen am besten eine weisse Mehlschwitze und Salzkartoffeln, die man ca. eine halbe Stunde vor Garende aufsetzt und kocht. Für die Mehlschwitze nimmt man den Sud aus der Form und bindet diesen mit etwas Butter und Mehl ab.

Wenn der „Kuchen" gar ist stürzt man ihn auf einen entsprechend großen Teller oder Platte, giesst den Sud ab und serviert ihn am besten sofort. Am Tisch werden dann wie bei einer Torte Stücke aus dem Kuchen geschnitten und zusammen mit den Kartoffeln und der Soße gegessen.
So könnte das dann auf dem Teller aussehen:
Wirsingtorte ala Cheffe


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