Winterkampf statt Volksverhetzung

Winterkampf statt VolksverhetzungSo viel Wetter, so viel Winter, so viel Straßen, so viel Chaos. da kann in den großen Medien des Landes natürlich schon mal für einen Moment der Platz fehlen, unwichtige Ereignisse mit ein paar Zeilen zu bedenken. Ganz einheitlich fiel denn auch vom Hamburger "Spiegel" bis zum Münchner "Focus", vom Berliner "Tagesspiegel" bis zur Düsseldorfer WAZ die Entscheidung, die Verschärfung des Volksverhetzubngsparagrafen, auf dem Deutschland sich in den letzten 60 Jahren ein gerüttelt Maß Wohlstand und Prosperität aufgebaut hat, nicht groß zu erwähnen.
Statt dem Volk draußen an den Kiosken umständlich zu schildern, wie das politische Berlin gedenkt, mit der Meinungsfreiheit eines der Grundrechte mit Hilfe eines Gummiparagrafen zum Mond zu schicken, gibt es Winterkampf an allen Fronten. Penibel werden ausgefallene Flugzeuge gezählt, Enteisungsmittelvorräte gecheckt und Salzlagerhäuser mögliche Durchhaltetermine geprüft. Winter auf allen Kanälen, und das mitten im Herbst, denn wirklich anfangen wird die kalte Jahreszeit ja erst am 21. Dezember. Die Berichterstattung zu künftig möglichen strafrechtlichen Begleitung von Meinungsbekundungen wie "der Horst ist ein blödes Schwein" oder "Carole stinkt aus dem Mund wie die Kuh aus dem Arsch" wird dann schon vorübergeschwappt sein - als kleine Welle aus Berichten bei heise.de und bei blu.fm. 56 Fundstellen spürt Google News zum Versuch auf, die Gesellschaft grundsätzlich umzubauen, indem zum Hassverbrechen erklärt wird, was bisher allenfalls als persönliche Beleidigung justitiabel war.
Das Wetter ist beileibe wichtiger: 69.259 Fundstellen gibt es aktuelle für "Winter". Und das war, ehe die SPD ihre Präsidiumssitzung wegen der "Wetterkapriolen" (dpa) absagte.


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