Wer ist der Heilige Geist?

Können Sie mit bitte den Heiligen Geist erklären? – uff –So wurde ich auf der Rückfahrt einer Wallfahrt im Bus gefragt. Aus dem Stand heraus erklären, was beziehungsweise wer der Heilige Geist ist. Eine nicht gerade alltägliche Frage im sonstigen Alltag.
Wer ist der Heilige Geist?Geist ist Geist und schwierig zu fassen im Gegensatz zu Jesus Christus. Und die Kirche lehrt, daß der Heilige Geist eine der drei göttlichen Personen ist neben Gott Vater und Gott Sohn.
Mit der Taufe und dann noch einmal ganz konkret mit der Firmung empfangen wir den Heiligen Geist. Der Heilige Geist ist so etwas wie die göttliche Unruhe. Wer an den Heiligen Geist glaubt und auf sein Wirken vertraut, erfährt etwas von der göttlichen Unruhe. Unruhe aber in einem positiven Sinne. Er läßt uns nicht in einer selbstgefälligen Sicherheit verharren, sondern entfacht in uns immer wieder ein wach sein für das Gute; ein immer wieder neues auflodern der Liebe Gottes in unserem Leben.
Der Heilige Geist ist die Kraft Gottes, wie er sich bei der Verkündigung und Empfängnis Jesu offenbart. Bei der Begegnung zwischen Elisabeth und Maria ist er derjenige, der Elisabeth eine neue Erkenntnis schenkt: „Gepriesen bist du unter den Frauen, und gepriesen ist die Frucht deines Leibes.“Jesus sagt über den Heiligen Geist, daß er der Tröster ist und er sendet uns den Geist der Wahrheit.Eine wichtige Bedeutung bekommt der Heilige Geist auch in der Sündenvergebung. Jesus hauchte die Apostel an und übergab ihnen die Vollmacht des Bindens und des Lösens; eben der Sündenvergebung.Und natürlich das große Pfingstereignis, an dem der Heilige Geist in Feuerzunge auf die Jünger herabkam und ihnen die Fähigkeit verlieh, in den Sprachen der Menschen zu reden. Das meint: Die Frohe Botschaft wird von allen Menschen verstanden.
Vielleicht kann man sich dem Heiligen Geist eher von seinen Früchten her nähern:Liebe, Freude, Friede, 
Geduld, Freundlichkeit, 
Güte, Langmut, Sanftmut, 
Treue, Bescheidenheit,
Enthaltsamkeit, Keuschheit.Überall da, wo wir den Heiligen Geist einladen, durch uns hindurch in unser Lebensumfeld zu wirken, erfahren wir eine Atmosphäre, die als Vorgeschmack des Himmels beschrieben werden kann.
Am eindruckvollsten wird der Heilige Geist und sein Wirken in der Pfingstsequenz beschrieben, aus der ich die 1., 3., 6. und 7. Strophen herausgesucht habe:
1. Komm herab, o Heilger Geist,
der die finstere Nach zerreist,
strahle Licht in diese Welt.
3. Höchster Tröster in der Zeit,
Gast der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not.
6. Ohne dein lebendig Weh’n,
kann im Menschen nichts besteh’n,
kann nichts heil sein noch gesund.
7. Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.
Das Wirken des Heiligen Geistes durfte ich dann auch im Bus erfahren. Denn die mich Fragende meinte, sie habe nun ein wenig mehr Licht in die Frage nach „was und wer der Heilige Geist ist“ bekommen. So wirkt der Heilige Geist dort wo und wie er will.

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