Wer führt beim Flirten?

Das Buch von Bas Kast „Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt“ ist echt lesenswert. Zuerst habe ich vermutet, es handle sich um einen Ratgeber, der zu wissen vorgibt, wie die Liebe gelingt. Der Autor trägt die neuesten Erkenntnisse der modernen Wissenschaft zusammen, zum Beispiel warum Beziehungen gelingen oder scheitern. Aber können Psychologie, Verhaltensforschung, Medizin oder Hirnforschung das „Mysterium der Liebe“ überhaupt entschlüsseln? Und bringt uns das Wissen um die „Logik der Liebe“ dem Glück näher? Diese Fragen provozieren und machen neugierig.

Was glauben Sie, wer führt beim Flirten, der Mann oder die Frau? Nun, zu glauben, es sei der Mann, entspringt einem Klischee. Das zumindest sagt uns die Verhaltensforschung. Als Mann könnte ich denken, ich führe, weil ich es bin, der in einem Lokal auf die Frau zugeht. Dabei ist es doch ganz simpel, finde ich. Auf welche Frau gehe ich denn eher zu? Auf die, die mich anschaut und dabei lächelt, oder auf die, die mich lediglich anschaut. Gehe ich überhaupt auf eine Frau zu, die mich weder anschaut noch anlächelt? Wohl kaum, ehrlich gesagt, und ich wäre nicht der Einzige. Wer führt also, liebe Männer?

Die Schönheitsindustrie hat uns im Griff. Sie macht uns glauben, der Grund, keinen Partner bzw. keine Partnerin zu finden, liege massgeblich an Äusserlichkeiten. Wer hübsch ist, muss also nicht Single sein? Die Wissenschaft kommt jedoch zu einem etwas differenzierteren Schluss. Ausschlaggebend dafür, ob eine Frau von einem Mann angesprochen wird, ist nicht allein ihr Aussehen. Entscheidend sind auch ihre Flirtsignale. Doch was nützen Ihnen diese Erkenntnisse?

Meine Arbeit verstehe ich als psychologische Erwachsenenbildung auf dem Weg zu sich selbst. Dabei spielt die Wissensvermittlung eine wichtige Rolle. Wir alle können von den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft profitieren. Das kann dazu führen, dass sich Männer und Frauen, Singles und Paare, von lieb gewonnenen Klischees und Illusionen verabschieden (müssen).

Es scheint widersprüchlich: Wissen schafft Liebe. Die Liebe ist zwar ein Mysterium. Was das Geheimnis glücklicher Paare ausmacht, können wir dennoch ein Stück weit lernen.


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