Welche Farbe hat die Angst? – Barbara Rose

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Kurzbeschreibung:
Katta malt für ihr Leben gern. Als sie einen Kurs bei dem bekannten Maler Josef Wild gewinnt, ist der fasziniert, denn ihr Stil ähnelt auf unglaubliche Weise den Bildern einer ehemaligen Schülerin: Auch Miriam hat vor vielen Jahren bei ihm gelernt, sich aber kurz vor Ende des Kurses das Leben genommen. Durch Zufall findet Katta Miriams Maltagebuch und erkennt schnell: Ein Mädchen, das so viele Pläne hatte, kann unmöglich freiwillig in den Tod gegangen sein. Katta ahnt, dass damals etwas Schlimmes passiert sein muss, doch wie soll sie das beweisen? Während sie immer tiefer in die Vergangenheit eintaucht, häufen sich unheimliche Vorgänge. Katta bekommt anonyme Briefe und ihre Sachen werden durchwühlt. Die Suche nach dem Täter von damals, der immer noch mitten unter ihnen ist, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Wie gut, dass Katta tatkräftige Unterstützung vom charismatischen Alex bekommt.

Gebundene Ausgabe: 271 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Boje); (13.03.2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3414824094
ISBN-13: 978-3414824097

Vielen Dank an Bastei Lübbe für diese nette Überraschungspost.

Welche Farbe hat die Angst? Eine gute Frage. Jeder würde dem ersten Impuls folgen und wahrscheinlich schwarz sagen, aber wenn man etwas genauer über diese Frage nachdenkt, dann gib es da draußen Farben, die viel angsteinflößender sind als ein schnödes schwarz.

Meine Angstfarbe ist ein NEBELKALTESGRAU

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Barbara Rose schafft mit ihrem Buch eine sehr schöne Stimmung, die ihre spitzen Finger in viele verschiedene Richtungen streckt.

Angst. Ekel. Freude. Verliebtheit. Sorge. Glück. Spannung. Hass. Eifersucht.

Hier wurde ein unterhaltsamer und fesselnder Thriller in das Gewand einer lockeren, jugendlichen Liebesgeschichte gesteckt und wirklich passend umgesetzt. Für mich lebt ein guter Thriller von der Fantasie des Lesers, von der Vorstellungskraft und dem eigenen Kopfkino und dies ist in diesem Buch extrem gut gelungen. Die Autorin schafft es, durch Andeutungen und Vermutungen den Leser zum Umblättern und Nachdenken anzuregen. Die vielen kleinen verstreuten Puzzleteile, die sich von Seite zu Seite zu einem Ganzen verbinden. Genau dies, macht die gesamte Grundstimmung des Buches aus.

Die Protagonisten haben mir gut gefallen, jeder Spieler hatte seinen Platz und seine Aufgabe. Man wurde nicht überladen und konnte den einzelnen Strängen gut folgen.

Katta ist mit ihren 15 Jahren bereits eine sehr talentierte Künstlerin, doch die behütende Hand ihrer Eltern schränkt sie ein und oft hat sie das Gefühl, schuld am Kariere-Aus ihrer Mutter zu sein.

Alex – Maler, Musiker, Charmeur. Er geht auf Kattas Schule und hat ein Auge auf das unscheinbare, begabte Mädchen geworfen. Die Sommerferien verbringt er oft bei seinem Onkel und seiner Tante, um in der Bäckerei zu helfen. Der gleiche Ort, an dem Kattas Malkurs stattfinden soll und der gleiche Ort, der eine düstere Vergangenheit birgt, über die niemand spricht.

Alles in allem hat mir diese Geschichte sehr gut gefallen, wobei es zum Ende hin etwas abflachte. Das hat meinem Lesevergnügen allerdings nicht groß geschadet. Dank des leichten Schreibstils konnte man die 270 Seiten in einem Rutsch lesen – perfekt für ein Jugendbuch.

Ich bin gespannt, was wir von Frau Rose noch erwarten dürfen.

Eure
unterschrift

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