Weißer Schnee raus – Grüner Smoothie rein!

Hallo liebe Leserinnen und liebe Leser,

hatten Sie auch so ein wunderschönes Winterwochenende? Waren Sie draußen im Schnee?

Odenwald Schnee 01/2013 Odenwald Schnee 1/2013 Odenwald Schnee 1/2013 Odenwald Schnee 1/2013

Ich bekenne hier und jetzt, dass ich Schnee liebe. Richtigen Schnee. Das heißt solchen, der mindestens 10 Zentimeter auf der Winterlandschaft liegt und alles in eine weiße Decke einhüllt. Echter Winterschnee, gepaart mit Minustemperaturen gefällt mir, weil

  1. der Schnee beim Laufen so schön unter den Füßen knirscht.
  2. alles viel freundlicher aussieht.
  3. man jede Menge verschneite Weihnachtsbäume in freier Natur bewundern kann.
  4. man sich der Illusion hingeben kann, im Winterurlaub zu sein.
  5. es viel ruhiger als sonst ist.
  6. die schlimmsten Schandflecken in der Landschaft und im Garten (!) gnädig verhüllt werden.
  7. meine Hunde bei Schnee schier ausflippen.
  8. die Kater beim Hereinkommen von draußen keine matschigen Fussabdrücke hinterlassen.
  9. auf den Straßen deutlich vorsichtiger als sonst gefahren wird.
  10. kalte Schneeluft wie Champagner prickelt.

Wer einmal in einer strahlenden Vollmondnacht auf einer verschneiten Wiese gestanden und sich am Funkeln der Abertausend Schneekristalle berauscht hat, der  weiß, welch  eisiger Zauber von echtem Schnee ausgeht.

Aber dann setzte am Sonntag Tauwetter ein. Der Schnee stellte sein weißes Strahlen ein und wurde aus Kummer über die Plustemperaturen ganz grau. Gegenstände und Zustände tauchten auf, die man lieber noch unter den weißen Schneeteppich gekehrt hätte. Es klatschte und tropfte von Bäumen und Hausdächern.

Tauwetter 1/2013 Tauwetter 1/2013

Und dann kam auch noch der Regen. Wenn es eine Wohlfühlskala für Wetter gäbe, die von 1 (besser geht es nicht)  bis 20 (es ist nicht auszuhalten) reicht, dann würde mein persönliches Rating für diese Wettersituation bei mindestens 25 liegen! Bei Regen auf Schnee ist meine Laune gleich im tiefsten Kellerloch.

Und dann fangen auch gleich wieder diese Unpässlichkeiten an: in der Nase kribbelt, im Hals kratzt es. Kalte Schauer laufen den Rücken hinunter und die Augen haben einen seltsamen Glanz. Die Wangen sind entweder zu blass oder gerötet. In einem Anflug von Selbstmitleid und saisonaler Wehleidigkeit ist man sich sicher, dass einen die Grippe jetzt doch noch erwischt hat. In einem Moment, wo man sie natürlich überhaupt nicht gebrauchen kann.

Gibt es Abhilfe? Kann man vorsorgen, damit genau dies nicht passiert? Gibt es ein Mittel, sich gegen Schmuddelwetter resistent zu machen?

Klar gibt es Möglichkeiten, ohne (oder zumindest mit abgemindertem) Schniefen durch den Winter zu kommen. Die, meiner Meinung nach, wichtigsten werde ich im Laufe der nächsten beiden Wochen kurz vorstellen. Schließlich geht der Winter ja noch bis März, sodass wir uns, wohl oder übel, sicherlich noch der einen oder anderen Virusattacke erwehren werden müssen.

Wie heißt es so schön? – Wahre Schönheit kommt von innen. Wahrer Schutz gegen Grippeviren auch. Wenn man den Körper optimal mit allen notwendigen Vitaminen und Vitalstoffen versorgt, ist er in der Lage, die fiesen Viren locker abzuwehren. Dass gerade in frischem Obst und Gemüse viele wichtige Vitamine stecken, weiß inzwischen jedes Kind. Wissen Sie, liebe Leserin und lieber Leser, jedoch auch, dass es eine prima Möglichkeit gibt, möglichst viele Vitamine und Vitalstoffe in nur ein paar Schlucken aufzunehmen? – Mit einem frisch gemixten grünen Smoothie geht das ganz locker.

Green up your life!

Green up your life!

Grüne Smoothies bestehen aus einer cleveren Kombination von frischem, grünem Blattgemüse und frischem Obst. Beides wird im Standmixer oder Blender gut durchgemixt, bis die Flüssigkeit homogen und ein wenig sämig ist und sich gut trinken lässt. Gerade das grüne Blattgemüse “strotzt” nur so vor wertvollen Vitalstoffen, sodass ein grüner Smoothie nicht nur gut schmeckt, sondern durch seine mannigfaltigen “inneren Werte” besonders gut tut. Probieren Sie doch einmal das folgende Rezept, mit dem zwei Personen ganz in Grün schwelgen können.

Spinat-Birnen-Smoothie

100 g geputzter und gewaschener Spinat
½ Bund krause Petersilie
1 Stange Staudensellerie mit Grün
1 große Birne
5 getrocknete und entkernte weiche Datteln
Saft einer halben Zitrone
⅓ TL gemahlener Zimt
200 ml Wasser
2 große Eiswürfel (etwa 70 g)
  
Den Spinat und die Petersilie (mit den Stängeln) grob zerkleinern.
Den Staudensellerie in Scheiben schneiden.
Die Birne vierteln, entkernen und grob würfeln.
Die Datteln in Scheiben schneiden.
Den Spinat, Staudensellerie sowie die Petersilie, Birne und Datteln in den Mixbehälter geben.
Den Zitronensaft, Zimt und das Wasser hinzufügen und alles fein cremig pürieren.
Die Eiswürfel dazu geben und nochmals kurz pürieren.
 
Tipp:
Anstelle von Spinat können Sie auch Feldsalat verwenden.
Und, nur als Hinweis, Philodendronblätter haben in grünen Smoothies natürlich nichts zu suchen!
 

Kennen Sie, liebe Leserin und Leser, bereits grüne Smoothies? Und haben Sie vielleicht ein Lieblingsrezept? Ich würde mich freuen, wenn Sie es mit mir und den anderen Lesern der Regenbogenkombüse teilen würden.

Kommen Sie gut durch die angekündigten “Schmuddeltage”.

Ihre Heike Kügler-Anger

 

 


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An dieser Inszenierung ist nichts, aber auch schon gar nichts alt