Was tun, wenn alle vom Transfer leben wollen? Oder die Angst vor dem Ungeheuer

Ja, vom Transfer... Von wo nach wo? Vom Steuer-, Sozial- und Krankenkassenbeitragszahler zum Nutznießer des Geldes... zu Beamten aller Art und Sparten, Angestellten des Öffentlichen Dienstes aller Sparten inkl. Justiz, Erziehung/Schule, Bundeswehr, Sozialversicherung, Sozialwesen, Krankenkassenmitarbeitern, Ärzten, Psychologen, med. Assistenten und Krankenschwestern sowie allen Dienstleistern des Gesundheitssektors, bis hin zu Therapeuten aller Art und dem Sanitätshaus. Rentner, Arbeitslose, inklusive Sozialhilfeempfänger plus Angehörige, kommen dazu.
Die Gruppe der Zahler wird immer kleiner. Insgesamt stehen heute 42 % der Erwerbstätigen 58 % von zu Unterhaltenden (Rentner, Arbeitslose) gegenüber. Aber wer erlaubt das alles?
4,1 Mio Unternehmer oder 5 % der Gesamtbevölkerung erwirtschaften das, was unsere Marktwirtschaft ausmacht, beschäftigen andere Menschen, erlauben Einzahlungen beim Staat, zahlen selbst jede Menge ein, damit das Transfergeschehen funktioniert.
Dieses Verhältnis ist so verrutscht, dass Wirtschaftsfachleuten schon lange klar ist, dass wir eine Absteigergesellschaft sind, deren eigentlich produktiver Bereich schrumpft, während der Staatsanteil, der Transferbedarf steigt! Nehmen wir Bürgermeister und Oberbürgermeister, davon haben wir ja genug... Bürgermeister erhalten Grundlohn um die 8.500 € plus Aufwandsentschädigung 1.500 €, und der OB 10.750 € plus Aufwandsentschädigung 1.500 €. Macht also 10.000 und 12.250 €. Na, das ist ja schon mal ein nettes Sümmchen. Mancher Bürgermeister und OB hat noch was im Hintergrund, einen Bauernhof, eine Rechtsanwaltskanzlei, einen Handwerksbetrieb oder einen Studiendirektorjob etc.pp. Mal Transferbezieher zusätzlich, mal Arbeiter für den freien Markt.
Dennoch verfügen diese Transferbezieher als Pars pro toto über ordentlich Einkommen, dass Industriebetriebe und andere Unternehmer erwirtschaften, nicht sie.
Nur nach dem Kriterium Erwirtschafter von Geld und Bezieher von erwirtschaftetem Geld unterschieden haben wir inklusive Angehörigen 33,9 % der Gesamtbevölkerung auf der einen Seite, die nur für den Markt arbeiten und davon leben, und 66,1 %, die davon ernährt werden!

Was tun, wenn alle vom Transfer leben wollen? Oder die Angst vor dem Ungeheuer

Foto: oedipusphinx

Das System ist krank. Keiner ändert was, alle sahnen nur ab. Die öffentlichen Haushalte ächzen unter den Soziallasten. Transfergelder, die sie abgeben müssen für Zwecke, die sie gar nicht wollen (!), aber mit produzieren und später auch für sich beanspruchen. Und sie greifen selbst weit in die Taschen der Verdiener, denn Staatsdiener verdienen mittlerweile sehr gut und sprechen sich eine auffällig hohe Existenzsicherung zu, was andere nicht haben. Obendrein leisten sich die OBs und Abgeordneten wahrlich nicht zurückhaltende Autos, nein, es wird geklotzt. Bei allem, versteht sich, auch den Festivitäten, wo Staat/Transferbezieher sich trifft.
Die Zukunft? Die Menschen im erwerbsfähigen Alter werden wegen der mangelnden Bevölkerungs-, Beschäftigungs-, Sozial- und Zukunftspolitik weniger, und zwar geht die Zahl von ca. 50 Mio auf 33 Mio. in wenigen Jahrzehnten zurück. Aber ... davon arbeitet nur ein kleiner Teil am Markt! Das Steueraufkommen soll aber gleich bleiben - heute liegt es bei sage und schreibe 510,3 Mrd. Euro! ...
Es geht nicht! Wie soll es auch? Entweder mit erpresserischer Brutalität noch mehr Steuern rausholen, damit der aufgeblähte Transferbereich weiterexistieren kann oder es muss im Staat gespart werden. Und da Gerechtigkeit nicht herrscht, wissen wir, wie und wo gespart wird. Bei den Arbeitslosen und Rentnern etc.pp. Das ist der Kern der Krankheit. Der zwischengeschaltete aufgeblähte Staatsapparat verbraucht irrwitzige Transferleistungen! Vernichtet bzw. frisst den eigentlichen Zweck der gemeinschaftlichen Fürsorge. Und er will mehr...
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