Was man so Künstliche Intelligenz nennt…

Was man so Künstliche Intelligenz nennt…Was der Durchschnittsverbraucher als „Künstliche Intelligenz“ in die Tasche gelogen bekommt, ist in Wirklichkeit nur eine ausgefeilte Spionagetechnik, die nur einen einzigen Sinn hat: Daten des Verbrauchers zur Monetarisierung abzugreifen.

Ganz deutlich gesagt: Diese Funktionen greifen unsere Daten, Interessen und Verhaltensweisen ab, um sie dann durch Einsatz in der gezielten Werbung zu Geld zu machen.

Siri, Cortana, Alexa und Google auf Beutezug

Sie kennen diese Programme als Amazons Alexa, Apples Siri, Microsofts Cortana oder das entsprechende Google-Pendant. Egal, ob sie als sogenannte „Assistenten“ auf dem Smartphone oder in einem Tischlautsprecher mit immer aufgedrehten großen Ohren (Mikrofonen) angesprochen werden – letztlich laufen alle diese KIs auf riesigen Serversystemen und Datenbanken der Betreiber – und nicht etwa auf Ihren Geräten!

Verführerisch einfach und effizient

Sie alle haben aber insbesondere gemeinsam, dass sie dort bei ihren Betreibern Daten von uns Verbrauchern zusammentragen und dauerhaft speichern, durch die sie uns letztlich besser kennen als wir uns selbst und uns so entweder mit gezielter Werbung überschütten oder unsere Daten an Dritte verkaufen, die das dann übernehmen.

Klar habe ich das auch alles ausprobiert, und es ist faszinierend, wie effizient es abläuft. Man fragt einfach laut in den Raum „Was heisst ‚Guten Tag‘ auf Französisch?“ und in Sekundenschnelle kommt laut zurück „Bonjour“.

Trotzdem sollte man sich im eigenen Interesse nicht daran gewöhnen, diese Funktionen zu benutzen, wenn man nicht wie ein offenes Buch vor den Geistern in den Maschinen (sprich: den Betreibern von Alexa & Co.) liegen möchte.

Alternativen für zweckfreie Künstliche Intelligenz

Was man so Künstliche Intelligenz nennt…Es gibt übrigens durchaus Alternativen zu den Datenräubern der großen amerikanischen Konzerne, wie der Dublin Tech Summit (DTS) 2017 im letzten Monat wieder gezeigt hat.

Dort wurden zum Beispiel auch auch Open-Source-Systeme wie Grakn.ai mit Datenbank und Afragesprache vorgestellt.


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