Was bitte ist denn Noni Saft???

"Was der Bauer nicht kennt, dass fr... er nicht" sagt der Volksmund nicht zu unrecht. Das ging uns durch den Kopf, als wir dieser Tage bei Recherchen nach weiteren möglichen Anbietern für unser Manufakturwaren.eu auf einen Anbieter von Nonisaft stiessen, der diesen anscheinend von weit her importiert.
Denn er wirbt mit uralten polynesischen Rezepten, deren Existenz und ggf. vorhandene heilende Wirkung Otto Normalo hier in Deutschland sowieso nicht prüfen kann. Wer fährt schon bei den aktuellen Kraftstoffpreisen jeden Tag nach Polynesien?
Weiter lesen wir, dass besagter Nonisaft 120 Tage in Fässern gelagert wird. Angeblich damit sich irgendwelche Enzyme voll ausbilden können. Nun ist das bekanntlich mit der Lagerung von Säften so ein Problem wie wir aus eigener Erfahrung mit dem Vertrieb unseres beliebten Moosbeerensaftes aus Finnland wissen. Da besagter Anbieter leider keine Aussage darüber trifft, ob sein Nonisaft haltbar gemacht wurde, müssen wir davon ausgehen, dass dies nicht geschah. Dann ist aber eine Lagerung von 120 Tagen, das sind rund vier Monate so eine Sache. Manch Lebensmittelchemiker wird da schon ganz sanft beginnen, den Kopf zu wiegen.
Wir sind ehrlich gesagt zufrieden, wenn wir es schaffen, dass unkonservierter Moosbeerensaft aus Finnland innerhalb weniger Tage beim Kunden ist, um Qualitätseinbußen zu vermeiden. So würden wir ehrlich gesagt auch nicht auf die Idee kommen, unkonservierten Moosbeerensaft 120 Tage zu lagern.
Last not least macht uns noch nachdenklich, dass der Transport von Nonisaft aus Tahiti oder Polynesien bestimmt nicht unserer Umwelt dienlich ist. Da hilft auch die beste Zertifizierung US amerikanischer Behörden nichts. Vor allem dann nicht, wenn keine Referenz der FDA, der US Food and Drug Administration angegeben ist. Denn nur deren Zertifikate haben eine Relevanz. Da der Anbieter aber nicht explizit die FDA benennt, müssen wir auch hier davon ausgehen, dass besagtes Zertifikat fehlt.
So bleibt eigentlich nur ein Schluss: Bleibe im Lande und nähre Dich redlich. Hier in Deutschland und Europa wachsen genügend Obstsorten, um Säfte beliebigster Art trinken zu können. Das beginnt bei A wie Apfelsaft, geht über B wie Blaubeersaft und endet irgendwo bei Z wie Saft von Zitrusfrüchten.

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