Von der Räuberhöhle zum Riesenbänkli

Auf dem Blattenpass auf 577 Metern, Kanton Basel-Landschaft, ist nicht viel. Immerhin steht da eine Riesenbank, auf der grad ein paar Kinder hockten, als wir unlängst vorbeikamen. Einst war dies ein wichtiger Übergang vom Birseck ins Laufental und umgekehrt. Denn unten an der Birs wirkte die Engstelle Chessiloch als Sperre zwischen beiden Talschaften; deswegen die Umgehung mit einem Pass an der niedrigsten Stelle der Blauenkette. Vor etwas weniger als 300 Jahren dann kam man dem Chessiloch verkehrstechnisch bei. Und 1874 wurde die Jurabahn eingeweiht und entwertete den Blattenpass ganz. Das Wirtshaus auf dem Pass war als Spelunke verrufen gewesen. Als Mischung aus Bordell und Räuberhöhle. Die Grossmutter eines bestimmten Schankwirts soll eines Tages, heisst es etwas ungenau, ihrem Beichtvater ein paar Müsterchen erzählt haben, wie es auf dem Pass so zu und her ging. Der Priester gab es brühwarm an den Fürstbischof weiter. Worauf der die Wirtschaft niederreissen liess.
Von der Räuberhöhle zum Riesenbänkli

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