Vollkorn ist nicht immer Vollkorn!

 

Vollkorn ist nicht immer Vollkorn!

Bernd Sterzl  / pixelio.de

Jeder, der sich gesund ernähren möchte und beim Einkauf darauf achtet, was er kauft, sollte vor allem beim Brot genauer hinschauen.


Die Lebensmittelindustrie vergaukelt uns sogar beim Brot.


Vollkornbrot ist gesund und für diejenigen, die auch noch das ein oder andere Pfund abnehmen möchten, ein Muss.


Doch was hat dann Malz,- oder Rübensirup im vermeintlich gesunden Vollkornbrot zu suchen? Und oft auch noch Weizenmehl und andere Zusatzstoffe, die da nichts verloren haben.
Da muss man schon genauer Hinschauen.


Nennt sich das Brot, Wellnessbrot, Vitalbrot oder sonst anders ist es kein reines Vollkornbrot.
Denn der Begriff Vollkorn ist geschützt und darf nur verwendet werden wenn 90% des Brotes auch aus Vollkornmehl ist.

Vollkorn ist nicht immer Vollkorn!

segovax  / pixelio.de

Also steht Vollkorn auf der Verpackung, dann ist es auch Vollkorn drin.
Heißt es anders, sollte genauer geprüft und die Inhaltsangabe gelesen werden.
Denn die dunkle Farbe heißt nicht Vollkorn, sondern oft Malz,- Karamell,- oder Rübensirup, Zuckerkulör und Gersenmalzextrakt. Sprich Zucker, der dem Brot seinen gesunden Look verpasst.
Drin ist dann meist Weizenmehl. Alles andere als Vollkorn und gesund.
Reines Vollkornbrot hat eine hellere, gräuliche Farbe als das, welches mit Zucker eingefärbte wurde.


Auch beim Pumpernickel muss zweimal hingeschaut werden. In den meisten abgepackten Waren im Supermarkt findet man ebenfalls Rübensirup und Co in der Inhaltsangabe.
Vollkorn ist nicht immer Vollkorn!Eines zu finden, das nur Roggenschrot, Salz und Hefe enthält ist echt schwer.
Aber ich habe eines gefunden: LIEKEN URKORN Pumpernickel Original westfälisch. Dies enthält 66% Roggenvollkornschrot, Wasser, Salz und Hefe. Schmeckt richtig lecker und ohne Konservierungsstoffe!


Auch beim Bäcker wird schon lange nachgeholfen.
Nicht nur mit Geschmackstoffen sondern mit den gleichen Tricks wie in der Großindustrie.
Zucker und Färbemittel werden beigesetzt und meist nicht einmal ausgewiesen.
Fragen sie ihren Bäcker, was genau in ihrem Brot drin ist. Diese haben für jedes Brot eine Inhaltsangabe und müssen ihnen darüber Auskunft erteilen. Diese Liste hängt jedoch meist hinten in der Backstube und nicht an der Ladentheke aus.


Fazit: Seien sie skeptisch und lassen sie sich von der dunklen Farbe nicht täuschen. Werfen sie einen Blick auf die Inhaltsangabe. Sie werden erstaunt sein, wie oft sie Sirup und Weizenmehl vorfinden werden. Scheuen sie sich nicht, ihren Bäcker bzw. die Verkäufer nach der Zutatenliste zu fragen. Dies müssen sie ja nur einmal machen!


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