Urban Knitting

Richtig. Mittlerweile ist es schweinekalt da draußen. Hat aber nichts mit gestrickten Zeug zu tun, das mir neulich vermehrt auf den Straßen oder besser gesagt auf den Gegenständen der Straßen und des öffentlichen Raums begegnet. Bei den bunten Strickereien handelt es sich um eine Form von Street Art, nicht etwa um Winterklamotten für Straßenlaternen.

Urban Knitting, Yarn Bombing, Guerilla Knitting, Radical Stitching oder Knitted Graffiti heißt diese Kunstform, die ihren Ursprung in Amerika hatte und schnell auch in Spanien und England verbreitet war. Seit Beginn der 2010er Jahre haben die bunten Verzierungen aus Wolle auch im deutschsprachigen Raum Anklang gefunden.

Urban Knitting dient neben der Verschönerung des öffentlichen Raums aber auch der Vermittlung von Botschaften, die ursprünglich stark feministisch verankert waren. Verschönert und vermittelt wird mit Elementen, die in den öffentlichen Raum eingebaut werden oder komplette öffentliche Gegenstände eindecken. Großer Vorteil: Null Sachbeschädigung.

Urban Knitting

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Dezember 16th in dinge