Unser Leben könnte so einfach sein, wären da nur nicht die schwierigen Menschen!

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Es ist schon in Ordnung. Sie können es ruhig zugeben. Wir alle wissen, dass das Leben sehr viel einfacher sein könnte, wenn wir uns nicht mit einigen wenigen (oder auch nicht ganz so wenigen) schwierigen Menschen auseinandersetzen müssten, denen wir irgendwie nicht aus dem Weg gehen können. Sie können die anderen nicht verändern, aber Sie können Ihr eigenes Tun und Verhalten diesen Menschen gegenüber verändern – und damit ändert sich letztendlich auch deren Einfluss auf Ihr Leben.

Schwierigen Menschen wurde ihre Art sich zu verhalten bereits seit der Kindheit beigebracht. Tatsächlich ihr ganzes Leben lang wurden sie für ihre negativen Verhaltensweisen belohnt. Ein schwieriges Verhalten verschaffte ihnen bereits als Kinder gewisse Vorteile – und was noch wichtiger ist, dasselbe trifft auf sie auch noch im Erwachsenenalter zu.

Im Spiel des Lebens geht es grundsätzlich darum, unsere Bedürfnisse zu befriedigen. Und wir alle haben darin eine Rolle zu spielen! Wir belohnen schwierige Menschen, wenn wir ihren Bedürfnissen nachgeben. Denken Sie einmal darüber nach. Wenn sich jemand Ihnen gegenüber ständig unangemessen oder inakzeptabel verhält, sollten Sie sich fragen, auf welche Weise Sie sein negatives Verhalten belohnen.

Jedes Mal, wenn wir auf eine andere Person reagieren, bieten sich uns drei Möglichkeiten: 1. Positiv reagieren, 2. negativ reagieren und 3. aus dem Weg gehen oder ignorieren.

Schwierige Menschen betrachten das Aus-aus-dem-Weg-gehen als positive Reaktion. Wenn wir ihr unangemessenes oder inakzeptables Verhalten ignorieren, so werden sie es meistens wiederholen, weil wir ihnen durch unsere Vermeidungshaltung vermitteln, dass wir bereit sind, ihr Verhalten zu akzeptieren.

Was wollen diese Menschen wirklich?

Schwierige Menschen wollen das tun, was sie wollen, und zwar auch wann sie wollen und wie sie es wollen, ohne dabei gestört zu werden. Darüber hinaus erwarten sie auch, dass alle um sie herum sie unterstützen – und sich sogar besonders anstrengen – damit sie ihr Ziel erreichen. Sie können an dieser Erwartungshaltung nichts Unvernünftiges finden.

Was können wir dagegen tun?

Von schwierigen Menschen lässt sich sehr viel lernen. Wir tolerieren ihr Verhalten und ihre Einstellungen als „Teil des Lebens“, wir halten unsere Gefühle zurück und beißen uns auf die Zunge. Wir machen Zugeständnisse, selbst wenn wir dafür keinerlei Gegenleistung erhalten.

Da es uns nicht möglich ist, die schwierigen Menschen zu ändern, können wir nur uns selbst und unsere Reaktionsweise auf ihr Verhalten verändern. Um uns einzuschüchtern, zu kontrollieren und andauernd zu ihren Gunsten zu manipulieren, benötigen sie unsere Erlaubnis und Mitwirkung. In den meisten Beziehungen werden wir genau so behandelt, wie wir es den anderen erlauben, mit uns umzugehen.

Die gute Nachricht ist, dass wir wegen dieser Mitverantwortung selbst etwas dafür tun können, Beziehungen einzugehen und aufrechtzuerhalten, in denen wir mit Respekt behandelt werden. Ist das nicht wunderbar? Indem wir uns auf uns selbst und auf die Veränderungen konzentrieren, die wir an unseren eigenen Verhaltensweisen und Reaktionen vornehmen können, beginnen wir damit, selbst darüber zu bestimmen, wie uns andere Menschen behandeln – und zwar ab heute!


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