Und wie läuft´s bei Euch?

„Und wie läuft´s bei Euch?" - diese Frage sollte mir heute lieber Niemand stellen, denn die spontane Antwort wäre: „Sehr gemischt, bis eher mies."

Dabei heben sich die negativen Dinge und Nachrichten eigentlich gegen die Positiven auf. Aber wie der Mensch so tickt, behält er eher das Negative im Kopf. Und ich schließe mich da ganz bestimmt nicht aus. Außerdem ist da dann auch gleich wieder der Gedanke: „Siehste - du kannst halt doch nix." da - und den will ich doch nicht mehr! Der soll sich gefälligst gepflegt verpissen!

Positiv?

Und wie läuft´s bei Euch?René hat sich einen Anzug für die Hochzeit herausgesucht, er ist angekommen und mein Zukünftiger sieht darin so schnucklig aus, dass ich überlegt habe, ob er damit überhaupt auf die Straße darf 😉

Von mir aus hätte er ihn jedenfalls gleich anbehalten dürfen! Auf meine Frage nach ein paar Stunden, ob er ihn nicht doch noch einmal anprobieren will hat er aber leider mit einem prompten: „Nein. Du musst jetzt auch bis August warten!" geantwortet. Eigentlich gehört das ja dann schon fast unter den Absatz „Was lief nicht so gut?". Für mich. Für ihn nicht. Ach - für uns beide natürlich nicht. Freue mich ja, dass das auf Anhieb geklappt hat und er so zufrieden ist!

HomeOffice ist immer noch meins: hat schon was, nicht mehr mit den Öffentlichen unterwegs zu sein. Vor Allem wenn ich höre, dass es weiterhin immer wieder Schwierigkeiten gibt. Und natürlich ist es cool, sofort nach dem Feierabend daheim zu sein, den Haushalt zu machen und somit die Bude in Schuß zu halten, ohne dass der Mann zu viel ran muss. Mit den neuen Kollegen klappt es auch immer besser und ich habe echt Glück mit meinem Team 😉

Noch so ein zweischneidiges Thema: Zahnarzt und ich. Vor einiger Zeit krachte mir über Nacht ja eine Ecke vom Schneidezahn weg und ich musste notgedrungen wieder einmal zu einem (neuen) Zahnarzt. Bis dahin alles okay. Ich hab es irgendwie geschafft und die Sitzung erfolgreich über mich ergehen lassen. Doch hab ich unerklärlicherweise Höhenwasser bekommen und dem guten Mann erklärt, dass ich doch schon länger über eine Vollsanierung nachdenke (Details erspare ich Euch hier mal lieber). Und was macht er? Stellt sofort einen Heil- und Kostenplan auf und los geht´s. Na ja - nicht ganz. Krankenkasse und Zusatzversicherung müssen noch ihren Senf (besser noch ihr Geld) dazu geben. Aber dann erwarten mich doch einige längere Sitzungen. Und ich hab jetzt schon Schiß ohne Ende. Bis hierhin ist es ein durchaus positives Erlebnis.
Wäre da nicht die Sache mit dem Geld. Wie so oft im Leben, ist auch das hier nicht umsonst. Und selbst, nachdem Krankenkasse und Versicherung etwas dazulegen ist die Summe für uns (eigentlich) zu hoch. Aber ich möchte das schon so lange. Und daher haben wir gesagt. „Irgendwie wird das schon gehen." Nur noch keinen Plan, wie... Da sind schon noch viele Fragen, die mich nachts nicht schlafen lassen...

Und wie läuft´s bei Euch?Wir haben zusammen gesessen und überlegt, ob und was wir für einen Urlaub nach unserer Hochzeit buchen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch noch keine Zusage, dass ich die Woche nach der Trauung auch wirklich bekomme. Unklar war auch, ob vielleicht eine Reiseanfrage über TZR kommt, die passend für uns wäre und daher sind wir auf Nummer sicher gegangen: und haben ein paar Tage Italien gebucht. Unsere Finger hingen lange über „Venedig", sind dann aber doch auf „Neapel" niedergegangen und die Buchung für diese Stadt abgeschlossen. Ich freue mich schon wie blöde auf die Reise. Aber natürlich muss dafür auch nochmal Geld her. Aber bis September ist ja noch ein bisschen Zeit.

Ach Ja: die Gastgeschenke für die Hochzeit sind da. Wieder ein Punkt, den wir auf unserer Liste abhaken können. Das gibt ein klein bisschen Aufschwung.

Ob das gut ist, weiß ich noch nicht: die Abrechnung vom Finanzamt ist noch nicht da. Wobei mein Berater mir gesagt hat, dass die schon 3 - 4 Monate dauern kann. Grund: 2015 ist Stephan verstorben, ich habe 2016 dafür Hilfe in Form von Geld erhalten und nun muss geprüft werden, ob da nicht vielleicht auch noch andere Menschen von seinem Tod „profitiert" haben. Da aber mit einem größeren 4stelligen Betrag zu rechnen ist, rutscht auch diese Sache eigentlich weiter nach unten.

Wie haben uns entschlossen, für das Gartengrundstück dieses Jahr einen neuen Pächter zu suchen. Wir kommen einfach zu selten dazu hin zu fahren. Auch, wenn uns diese Oase wirklich fehlen wird. Ein paar Vorbereitungen werden zum Frühjahr noch zu erledigen sein, aber dann hoffen wir sehr, dass sich Jemand findet, der sich über diesen Ruhepol freut.

Negativ?

Da flattert doch plötzlich eine Abrechnung ins Haus über eine Sache, die schon ein paar Jahre erledigt ist. Bzw. für die eigentlich längst ein anderer Mensch auf diesem Planeten zuständig ist. Natürlich kommt die Sache von einem Amt und die lassen (manchmal) nicht wirklich mit sich reden. Aber zahlen für nix? Ne - Geld ist eh knapp und das muss doch nicht sein. Aber was gemein daran ist: da kümmert René sich, ruft da an, schreibt etc. etc. und dann heißt es: „Die Kollegin, die das bearbeitet ist krank und ich kann nicht in die Akte schauen. Tut mir leid." Ähm. Ja. Aber hier liegt schon ein richtig böser Brief mit Androhungen, die nicht sein müssten... Also weiter hinterher rennen um die Sache zu klären...

Was ist noch doof? Michelle hat sich ein Kleid für die Hochzeit rausgesucht und als das Geld dafür verfügbar war, war das doch glatt ausverkauft. Es ist nur eine Kleinigkeit und bestimmt kommt es nochmal rein. Aber erst einmal zieht das runter...

Und dann ist da noch die Sache mit unserem Auto. Ich find´s immer noch toll - kein Thema. Und wenn es nach mir ginge, dürfte es auch noch eine geraume Zeit Mitglied dieser Familie sein. Aber derzeit scheint es daran nicht wirklich Interesse zu haben. Immer wieder ist etwas anderes zu reparieren und René wagt sich schon gar nicht mehr, mir Bescheid zu geben, wenn sich etwas in diese Richtung ergibt. Aber wir halten tapfer durch und geben unserem Alfi was er braucht. Irgendwann ist er wie neu 😉

Und sonst so?

Ihr seht: so schlimm ist es doch alles nicht. Aber trotzdem ziehen einige Dinge uns immer wieder mal nach unten. Wir müssen nur aufpassen, nicht dort zu bleiben, sondern wieder nach oben zu kommen.

Irgendwie geht´s ja auch immer weiter. Auch, wenn das Geld derzeit vorne und hinten nicht reicht. Wir versuchen uns auf die Dinge zu konzentrieren, die derzeit laufen und halten es da eher wie Scarlett: „Aber nicht heute. Verschieben wir es auf morgen."

Und wie läuft´s bei Euch?

wallpaper-1019588
10 Tipps zum Thema Mulchen
wallpaper-1019588
12 Tipps: So bringen Sie Ihre Balkonblumen zum strahlen!
wallpaper-1019588
20 Beerensträucher mit essbaren Beeren
wallpaper-1019588
20 Heilpflanzen und ihre Heilwirkung