U2: Songs of Experience

U2 Songs of ExperienceIn den letzten Wochen erregten U2 vor allem dadurch Aufmerksamkeit, dass der Name des Sängers Bono in den Paradise Papers auftauchte. Solange die Sachverhalte dort aber nicht eindeutig geklärt sind, widmen wir uns lieber dem Eindeutigen, dem Musikalischen, genauer: dem neuen U2-Album Songs of Experience.

Dieses bietet soliden, eingängigen, melodischen, perfekt arrangierten Rock. Mancher mag die Originalität vermissen. Alledings: An den Stellen, an denen doch einmal ein wenig experimentiert wurde, funktionierte es meist nicht gut, wie beim Nutzen von Autotune beim Opener. Warum dann auch nicht beim Altbewährten bleiben?

Die Texte drehen sich oft um Liebe, viele sind als persönliche „Briefe” verfasst. Einige wirken aber etwas banal, in der Art von Mutmach-Sprüchen. Wird es mal politischer, geht es um Tend-Themen wie Flüchtlinge und Kritik an Trump. Kein mutiges Album. Aber es zeigt, warum U2 so groß wurden, wenn sie selbst mit einem durchschnittlichen Album eine solche Qualität liefern.

(Monatsmagazin printzip, Januar 2018)

CD | Island Records |  2017 | Pop-Rock | 13 Songs | 51 Minuten (Deluxe Edition: 17 Songs | 68 Minuten)

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