Tribute an Nat King Cole von George Benson

 

Foto: Greg Allen gen.

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Wer kennt sie nicht: „Unforgettable“ oder „When I Fall in Love“ des großartigen Jazz-Pianisten und Sängers Nat King Cole. Zu Ehren des 1965 Verstorbenen tat sich der zehnfache Grammy-Gewinner George Benson mit den Trompetenstars Wynton Marsalis und Till Brönner, Vokalistinnen Idina Menzel und Judith Hill sowie dem 42-köpfigen Henry Mancini Institute Orchestra zusammen. Herausgekommen ist das musikgewaltige Album „Inspiration: A Tribute To Nat King Cole“.

Mit diesem Album folgt Gitarrist und Sänger George Benson, der ähnlich wie Nat King Cole ein Wanderer im Grenzbereich zwischen Jazz und Pop ist, anderen, die Nat King Cole Tribut gezollt haben – beispielsweise Nat King Coles Tochter Natalie Cole, Carmen McRae oder Diana Krall. George Benson, der seine Karriere als Jazzinstrumentalist begann und später Sänger wurde, arbeitete während seiner Zeit „on the road“ an der Idee eines Tribut-Albums für sein großes Vorbild. Als Dankbarkeit für die Unterstützung bei der Realisierung der Idee kommt ein Teil aus den Verkaufserlösen des Albums der Organisation MusiCares für die Opfer des Hurrikan Sandy zugute.

Auf „Inspiration: A Tribute To Nat King Cole“ findet sich auch eine ganz persönliche Geschichte, die George

Foto: amazon

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Benson mit Nat King Cole verbindet. Es ist der 1950 veröffentlichte, von Ray Evans und Jay Livingston für den Film „Captain Carey, U.S.A.“ geschriebene Song „Mona Lisa“. Als achtjähriger „Little Georgie Benson“ trat Benson mit seiner Interpretation dieses Hits bei einem Gesangswettbewerb in seiner Heimatstadt Pittsburgh an und gewann. Als Preis durfte Benson das Stück in einem Studio einsingen. Weitere Highlights auf dem Tribut-Album sind Bensons Duette mit Idina Menzel („When I Fall In Love“) und Judith Hill („Too Young“) sowie die Gastauftritte von Wynton Marsalis („Unforgettable“) und dem Deutschen Till Brönner („Smile“).

George Benson über das Album: „Eine Platte wie diese kann man nicht machen, wenn man nicht mit ganzem Herzen bei der Sache ist. Das habe ich von Nat King Cole gelernt. Was immer er machte, machte er mit ganzem Herzen.“

Im Juli kommt George Benson nach Deutschland. Am 15. Juli tritt er mit Charles Bradley im Tollwood Festival in München auf. Am 16. Juli gibt es ein Konzert im Berliner Admiralspalast. Am 20. Juli ist Benson zu Gast bei Blutone – das Festival an der Donau – in Straubing.



Recherche und geschrieben Heidi Grün


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