Tobias´ Rückblick auf die Oscarverleihung 2011

Tobias´ Rückblick auf die Oscarverleihung 2011Was verlangt man von einer guten Oscarverleihung? Nun ich denke man kann zumindest eine unterhaltsame Show erwarten, in der die besten Filme des letzten Jahres geehrt werden. So hatte ich doch große Erwartungen an Anne Hathaway und James Franco, die sie jedoch nicht erfüllen konnten. Stocksteif standen sie dort und ließen einen gescripteten Gag nach den anderen los, der zusammengeschnittene Beitrag zum Thema Musik hätte es wohl in keine zweitklassige Comedy Show in den USA geschafft und war eher schockierend. Viele unterhaltsame Lichtblicke gab es nicht, aber der Auftritt von Billy Crystal gehörte sicherlich dazu. So zeigte Crystal, dass er es immer noch drauf hat und wurde vom Publikum mit standing Ovations begrüßt, weil sie sich wohl freuten mal jemand lustiges auf der Bühne zu sehen. Warum lassen sie nicht Billy Crystal die nächste Verleihung moderieren? Er hat schon oft genug gezeigt, dass er dabei unschlagbar ist. Vielleicht sollte man Franco und Hathaway aber auch nicht die gesamte Schuld geben, denn ich denke die Veranstalter tragen auch einen Teil dazu bei, dass die Verleihung ohne großen Tam Tam und viel Humor ablief. Schade eigentlich, dass dieses Jahr nicht Robert Downey Jr. und Jude Law die Oscars moderiert haben, so zeigten sie doch bei ihrer Laudatio das sie es durchaus verstehen das Publikum zu unterhalten.

Na ja so viel zur Show, aber eigentlich geht es bei den Oscars doch um die Preise. Im Gegensatz zur Veranstaltung bin ich mit der Verteilung der Preise zufrieden. Doch gibt es dort auch einige Tobias´ Rückblick auf die Oscarverleihung 2011Dinge die mich gestört und verwundert haben. Sei es das Christopher Nolan für Inception gar nicht erst nominiert wurde. Eine Entscheidung die ich nicht nachvollziehen kann, so hat Nolan mit Inception doch einen Film geschaffen der auf der einen Seite unterhält und auf der anderen einen neuen Weg geht. Weg von dem alltäglichen Hollywood-Einheitsbrei. Also hat er mit Inception schon weitaus mehr geschafft als James Cameron mit Avatar, der schließlich dafür im letzten Jahr nominiert wurde. Zu den Preisen für die Nebendarsteller kann ich mich nicht äußern, weil ich The Fighter noch nicht gesehen habe, meiner Meinung nach hätte aber Geoffrey Rush den Preis  auch verdient, weil er als Lionel Louge in The King´s Speech mit Colin Firth mithalten konnte und eine durchaus unterhaltsame und charmante Performance ablieferte. Außerdem hätte für mich True Grit auch einen Preis verdient, zumindest für Bestes Kostüm oder ähnliches. Hans Zimmer hätte für seinen Bombast Soundtrack zu Inception sicherlich auch einen Goldjungen verdient, hat aber wohl schon zu oft einen der begehrten Trophäen mit nach Hause genommen.

Jetzt sind mir wohl doch noch ein paar Kategorien eingefallen, in denen ich nicht mit der Meinung der Academy übereinstimme, aber bei der Verteilung der wichtigen Preise kann ich die Entscheidung schon nachvollziehen.

Was rückblickend bleibt, ist eine langweilige und unspektakuläre Oscarverleihung ohne große Überraschungen.



wallpaper-1019588
Die besten Outdoor-Aktivitäten in München auf einen Blick
wallpaper-1019588
„Requiem of the Rose King“ wird als Anime adaptiert
wallpaper-1019588
Neues Mittelklasse-Smartphone Motorola Moto G9 Plus
wallpaper-1019588
OPC: Test & Vergleich (09/2020) der besten Produkte