Tierparadies Galapagosinseln

Felsstrand Galapagosinseln

Felsstrand Galapagosinseln

Die Galapagosinseln in Ecuador sind eine einzigartige Inselgruppe vulkanischen Ursprungs, die sich in den Weiten des Pazifischen Ozeans befindet. Rund um die Insel leben viele verschiedene Meeresbewohner. Neben riesigen Mondfischen, Seefledermäusen, Galapagosknurrhähnen und Trompetenfischen gibt es auch einige Säugetiere, die das Meer bewohnen. Dazu zählen vor allem die Seelöwen, die Buckelwale und die riesigen Walhaie. Dieser Artenreichtum im Meer lockt wiederum viele Seevögel an, da die Wasserbewohner für sie eine gute Futterquelle darstellen. Der Galapagosalbatros ist ausschließlich auf den Galapagosinseln zu finden und brütet vorzugsweise auf der Insel Española.
Viele Tiere wurden erst vor kurzer Zeit entdeckt und es gibt immer noch Arten, die bis heute unbekannt oder noch nicht klassifiziert sind.

Der Name der Inseln stammt von dem spanischen Wort „Galápago“ ab, das auf Deutsch „Wasserschildkröte“ bedeutet. Bis heute ist noch ungeklärt, wie die vielen Tiere und Pflanzen vor vielen Jahren auf die Inseln gelangt sind. Oft leben die Vorfahren der Tiere tausende Kilometer von der Insel entfernt.
Forscher bezeichnen die Galapagosinseln aufgrund ihrer beeindruckenden Artenvielfalt als ein Experiment der Natur. Sie sind beeindruckt davon, wie gut sich die unterschiedlichen Tiere an die schwierigen Lebensbedingungen auf den Inseln anpassen. Auch der berühmte Naturforscher Charles Darwin war fasziniert von der großen Artenvielfalt und erzielte hier wichtige Erkenntnisse zur Evolutionstheorie. Er stellte auf der Basis von Beobachtungen der Galapagosvögel seine These über die natürliche Auslese und die Selektion auf. Trotzdem gibt es bis heute noch vieles über die Tiere auf der Insel zu erfahren.

Riesenschildkröte

Eines dieser außergewöhnlichen Geschöpfe  ist die Riesenschildkröte, auch bei ihr fragt man sich, wie sie auf die Insel gelangte. Da sie selber nicht schwimmen können, aber über lange Zeit auf dem Wasser treiben, vermutet man, dass dies die Erklärung sein könnte.

Sie gehören zu der Gattung der Chelonoidis. Einst gab es 15 verschiedene Arten. Die Riesenschildkröten haben sich hauptsächlich auf der größten Insel des Archipels angesiedelt, da sie für die Riesenschildkröten einen guten Zufluchtsort darstellt. Auf der Insel Isabela befindet sich u.a. der Vulkan Aseido, aus dem immer noch Gase und Dampf austreten. Da nur wenige Menschen hier leben, können die Riesenschildkröten sich ungestört sonnen und im vulkanischen Schlamm baden.

Galapagos Rieseschildkröte

Galapagos Riesenschildkröte

Die Inselgruppen verdanken diesen Geschöpfen ihren Namen (siehe oben, galapago = Schildkröte). Tausende von ihnen lebten hier. Nicht zu Unrecht werden sie auch als Elefantenschildkröten bezeichnet. Ein großes Exemplar kann bis zu 95cm lang werden und eine viertel Tonne wiegen. Sie werden bis zu 100 Jahre alt und gehören damit zu den langlebigsten Wirbeltieren der Welt. Sie lassen sich gerne die Sonne auf ihren Panzer scheinen und ernähren sich als Pflanzenfresser von Gräsern, Kräutern, Beeren, Flechten und Kakteen. Sie können wochenlang ohne Wasser und Nahrung überleben. Die Weibchen legen bis zu 17 Eier für 250 Tage in eine Nisthöhle. Diese sind sehr gefährdet durch Angriffe von Katzen, Ratten, Schweine und Ziegen.

Auch eingeschleppte Pflanzen sind eine Bedrohung für die Schildkröten, da sie die Nahrungsgrundlage der Tiere zerstören.

Die Aufzuchtstation auf der Insel Isabela bietet Schildkröten jeden Alters ein Zuhause, auch alten Schildkröten, die die letzten Vulkanausbrüche auf der Insel überstanden haben. Die Zahl der Schildkröten ist lange zurückgegangen, weil Seefahrer sie u.a. als lebende Konservendosen benutzt haben.

Galapagospinguin

Galapagos Pinguin

Galapagos Pinguin

Ein bekannter Bewohner des Archipels ist der Galapagospinguin. Er hat ein dunkles Rücken- und ein weißes Bauchgefieder und mehrere dunkle Flecken auf dem ganzen Körper verteilt.

Da Pinguine gerne weit ins Meer hinaus schwimmen, glaubt man, dass einige von ihnen versehentlich zu weit geschwommen und dann in den Humboldtstrom geraten sind. Dieser hat sie dann Richtung Norden, an Südamerika vorbei, bis zu den Inseln getrieben. Dort mussten sie sich sehr stark an ihren neuen Lebensraum anpassen, denn die Lebensbedingungen sind kaum vergleichbar mit denen der Antarktis. Die Pinguine wurden mit der Zeit immer kleiner und sind mittlerweile mit ihren 50cm nur noch halb so groß wie die verwandten Kaiserpinguine. Dies ist ein selektiver Vorteil, da kleine Tiere schneller überschüssige Wärme abgeben können. Sie haben sich nicht nur körperlich an die neuen Lebensumstände angepasst, sondern auch ihr Verhalten verändert. Die Tiere müssen ihre nackten Füße stets vor der Sonne verstecken damit sie keinen Sonnenbrand bekommen und buddeln sie daher gerne in den Sand ein. Die Pinguine haben sich wegen der kühleren Gewässer eher in den westlichen Teilen der Inseln angesiedelt.
Sie gehören zu der Art der Brillenpinguine. Heute gibt es von ihnen nur noch 2.000 Exemplare und sie zählen damit zu den vom Aussterben bedrohten Tieren.

Drusenköpfe

Die Drusenköpfe gehören zu der Art der Landleguane und kommen zahlreich auf fast allen Galápagosinseln

Drusenkopf Leguan

Drusenkopf Leguan

vor. Vorzugsweise halte sie sich an den Felsküsten, selbst gebauten Erdhöhlen oder in Mangrovenbeständen auf. Die Landleguane sind ziemlich groß und können bis zu 1,25 Meter lang werden. Die kräftigen Tiere sind gelb oder braun gefärbt, sodass sie sich gut im Gestrüpp und im Gestein tarnen können. Auf dem Kopf haben sie einen stacheligen Kamm, der sich bis über den ganzen Rücken zieht.

Die schweren Echsen sind Pflanzenfresser und stillen ihren Durst durch das Verzehren von Kakteen. Sie können, im Gegensatz zu Säugetieren, sehr lange ohne Nahrung und Wasser auskommen. Nach der Schwangerschaft, verstecken die Weibchen ihre Eier im feuchten Sand oder unter dichtem Laub. Auf ihrer Suche nach einem geeigneten Nistplatz überwinden die Tiere oft weite Strecken. Beliebte Nistplätze sind Höhlen in erloschenen Vulkankratern. Eingeschleppte Tiere erschweren es den Drusenköpfen ihre Eier zu schützen und ausreichend Nahrung zu finden. Daher sind die eigentlichen Überlebenskünstler trotzdem sehr bedroht.

Lust bekommen diese fantastischen Tierwesen zu erleben? Dann kommen Sie mit uns auf die Galapagosinseln!


Grosse Ecuador-Rundreise

Gelber Galapagos Landleguan

Galapagos Landleguan

Neben den bekanntesten Besuchspunkten Ecuadors auf der „Straße der Vulkane“ von Otavalo bis Cuenca haben Sie während dieser Rundreise die Möglichkeit, den tiefen Süden und den Machalilla Nationalpark an der Pazifikküste zu erkunden. Den krönenden Programmabschluss bildet eine Vier-Tage-Kreuzfahrt im artenreichen Galápagos-Archipel. Weitere Infos: https://www.suedamerika-reiseportal.de/reise/grosse-ecuador-rundreise.htm?sid=1


Naturparadies hautnah

Galapagos Inselhopping

Galapagos Inselhopping

Während dieser Erlebnisreise lernen Sie hautnah und authentisch die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt Ecuadors sowohl auf dem Festland als auch auf den Galápagos-Inseln kennen. Darüber hinaus verbringen Sie spannende Tage in der Hauptstadt Quito.

Weitere Infos: https://www.suedamerika-reiseportal.de/reise/naturparadies-hautnah.htm?sid=1


Tagged as: Drüsenköpfe, Ecuador, Galapagosinseln, Leguan, Pingun, Riesenschildkröte


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