Therese Lithner: Maximale Ausbeute

Therese Lithner: Maximale AusbeuteLang schon angekündigt, ausführlich geschwärmt - nun ist sie also erschienen: Therese Lithner aus dem schwedischen Umea hat heute ihre selbstbetitelte Debüt-EP bei Lazy Octopus Records veröffentlicht, wie vermutet vier Tracks, neben dem bislang bekannten "Drown" noch die Stücke "Eye", "Drift" und "Mistake". Und auch wenn sich das immer so einfach sagt, die richtigen Hooks zu finden, die sich dann auch noch in den Ohren der Hörer festsetzen und den Abgang auf lange Zeit verweigern, muß man so erst mal schaffen. Die Strokes hatten für ihr Debüt ganze elf davon und haben daraus eben elf genügsame und doch wunderbare Songs gebastelt, nicht anders Interpol auf dem Erstling "Turn On The Bright Lights". Und auch Lithner energische Stimme wird von feinen Akkorden begleitet, zwirbelnde Gitarren, dicker Bass, treibende Synthesizerklänge, das bleibt alles hängen. Ein kurzes Vergnügen zwar, aber ganz gewiß kein kleines.

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