The Future is now: Zukunft Radverkehr mitgestalten!

Die Zeit drängt. Nur noch vier Tage. Wenn du dieses Jahr nur einmal auf deinem Fahrrad gesessen hast, bitte ich dich: Mach mit!  

Wobei mitmachen? 

Die Bundesregierung hat einen Aktionsplan zum Radverkehr in Deutschland aufgestellt. Im nächsten Jahr wird dieser einer Überarbeitung unterzogen. Um eine alltagsnahe Weiterentwicklung zu garantieren, sind wir Bürger gefragt: Was ist uns wichtig beim Radfahren? Wo besteht Handlungsbedarf?

The Future is now: Zukunft Radverkehr mitgestalten!

Auf der Website zum Radverkehrsplan kann jeder von uns abstimmen, welche Ziele der Plan verfolgen soll und welche Punkte uns in unserem Leben als Radfahrer und Verkehrsteilnehmer wichtig sind. Außerdem gibt es eine Ideenbox – hier kann jeder Ideen einreichen, um das Fahrradfahren in Zukunft angenehmer, einfacher, sicherer zu gestalten. 

Denn sind wir ehrlich: Fahrradfahren ist nicht immer angenehm, nicht immer einfach und ganz bestimmt nicht immer sicher! 

In meinem offenen Brief an meinen Wohnort habe ich bereits solche Stellen identifiziert, die mich in meinem persönlichen Radfahr-Alltag stören. Seit ich auf einer engen Straße zwischen Straßenbahnschienen und parkenden Autos einen Unfall hatte, fahre ich zwar mit Helm, sicher fühle ich mich aber nicht, wenn ich von Autos mit Tempo 50 km/h und mehr auf innerstädtischen Straßen überholt werde – natürlich ohne den vorgegebenen Abstand von 1,5 Metern. Und angenehm ist es auch nicht, trotz Erlaubnis in die Gegenrichtung auf Einbahnstraßen zu fahren und böse Blicke zu kassieren. Oder sich gar beschimpfen zu lassen. Es ist mir sogar schon passiert, dass Autofahrer mich an den Rand gedrängt haben, um ihr Fenster runterzulassen und mich anzupöbeln. 

Dazu kommen bauliche Mängel auf den Straßen. Schlaglöcher sind da das geringste Problem. Es gibt Stellen, die lassen sich mit dem Fahrrad nicht bewältigen, weil es nur die Schnellstraße gibt. In Bonn, ganz in der Nähe meiner Wohnung, gibt  es einen Kreisverkehr mit sechs Ausfahrten. Eine davon führt direkt auf die Autobahn und entsprechend kommen Autos auch direkt von der Autobahn in diesen Kreisverkehr. Es gibt hier keinen Fahrradweg, der mich von Ausfahrt 1 sicher zu Ausfahrt 3 führt. Es gibt einen Fahrradweg, ja, aber eben keinen sichereren, sondern einen, der mich in Ausfahrt 3 auf die falsche Straßenseite lenkt, sodass ich gezwungenermaßen zum Geisterfahrer werde. Was wiederum andere Radfahrer gefährdet, die regelkonform auf diesem Radweg unterwegs sind.  

Wer denkt sich so etwas aus? 

Ich kann verstehen, warum Fahrradfahren nicht bei allen Menschen so beliebt ist wie bei mir.  

Dabei ist es die beste Art, sich in der Stadt fortzubewegen:

  • Ich bin auf den meisten Strecken schneller als Bus und Straßenbahn. 
  • Ich stehe nie im Stau. 
  • Ich bin flexibel und muss das Haus nicht zu einer bestimmten Uhrzeit verlassen, um den Bus zu erwischen. 
  • Ich verschwende keine Zeit mit auf-den-Bus-Warten – und wer in Bonn wohnt, weiß: Da verschwendet man extrem viel Lebenszeit dank ausfallender Busse. 
  • Ich bin auch abends flexibel, wenn ich mit Freunden unterwegs bin, obwohl kein Bus mehr fährt. 
  • Ich bin immer pünktlich. 
  • Ich bin an der frischen Luft. 
  • Ich bin in Bewegung.  

Was denkst du? Was könnte besser werden im Radverkehr in deiner Stadt?  

The Future is now: Zukunft Radverkehr mitgestalten!

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