Thailand Part 3: Rotlicht, Kochkurs, Shoppingwahn.

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Da steht er also, der Flieger der mich nach mehr als einem Jahr nach Hause bringen sollte. Nach Hause. Was ist eigentlich zu Hause? Klar. Heimat, Familie, Freunde! Aufgeregt bin ich. Wie ein kleines Kind. Vorfreude auf den Sommer in Deutschland. Doch ist meine Gefuehlslage eher gemischt. Nach 14 Monaten Backpacking hat man sich schon an das Leben gewoehnt. Das staendige Unterwegs-sein, nicht zu wissen was am naechsten Tag passieren wird, neue Leute, Landschaften und Erfahrungen. All das wird es so in Deutschland so nicht mehr geben, und das ist mir auch bewusst. Es ist das, wovor ich am meisten Angst habe. Denn gerade das hat mir in der letzten Zeit so gut gefallen, dadurch habe ich mich weiterentwickelt und die beste Erfahrung meines Lebens gemacht! Aber bevor es nach Hause geht geniessen wir die letzten Tage in Thailand. Die letzten Tage Backpacking.

Noch sind wir in Chiang Mai. Durch Gespraeche mit anderen Backpackern haben wir erfahren, dass es absolut lohnenswert ist einen Kochkurs zu besuchen. Wir essen gerne und haben nicht wirklich nen Plan von thailaendischer Kueche. Und das Essen in Thailand ist aussergewoehnlich gut. Also auf. Versuchen wir mal unser Glueck am Herd!

Was braucht man zum Kochen? Zutaten. Wo kriegt man die her? Vom lokalen Markt natuerlich. Kokosnussmilch, Huehnchen, Gruenzeug, Sternanis, Bananen, Chilischoten und anderes Zeug von dem wir wahrscheinlich vorher noch nie etwas gehoert hatten wanderten in unsere Einkaufstuete. Ein riesen Spass! Auf dem Markt herrscht ne besondere Atmosphaere. So Kochen-4-life-like irgendwie.

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Und nix wie ab an den Wok! Der Hunger wird immer groesser. Als erstes gibts das typische Curry mit selbst gemachter Curry Paste, danach noch nen Chili-Salat und als Abschluss nen Bananendessert. Wirklich viel gelernt haben wir nicht weil uns unsere Lehrerin eigentlich immer nur gesagt hat was als naechstes in den Wok geworfen wird. Lustig wars trotzdem und es war mega lecker. Selbstgekocht ist dann doch was anderes als Irgendwo gekauft.

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4 Tage bleiben uns noch bevor der Flieger geht. Um den Sueden des Landes zu erkunden blieb leider keine Zeit. Und wieder hiess es 13 Stunden im Schlafzug.

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Die Rucksaecke hatten noch Platz, die Thai Bahts (Waehrung) waren noch zu Hauf im Portmonee und von Bangkok geht der Flieger. Gucken wir mal was Bangkok noch so zu bieten hat, wa?

Ab ins MBK-Shopping-Centre. Es ist Mittag um 12. Abends um 8 und gefuehlte 20kg schwerer gings zurueck ins Hotel. Am naechsten Tag das gleiche Spiel. Diesmal gibts keine Klamotten sondern Elektronikartikel. Und wieder verloren wir uns in Raum und Zeit. Die Ausbeute als es daran ging den Rucksack das letzte Mal zu packen ist dann doch beachtlich.

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Am letzten Abend stuerzten wir uns nochmal ins Nachtleben Bangkoks. Mit Bier und Regenschirm bewaffnet ging es Richtung Nana Plaza, neben Soy Cowboy das bekannteste Rotlichtviertel Bangkokgs.

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Man(n) kennt das ja. Rotlichtvietel: viele bunte Lichter, verruchte Atmosphaere, halbnackte Maedels die einem hinterrennen um ihre Dienste anzubieten und alte notgeile Saecke. Wir liessen uns echt nicht nehmen einige der Clubs im Nana Plaza nicht auch von Innen zu sehen. Wir sind sprachlos und teilweise entsetzt. Das Wort ‘hemmungslos’ steht den Maedels hier sprichwoertlich auf die Stirn geschrieben. Fotografieren verboten! Laeuft man die Strasse weiter sieht man zahlreiche Lokale mit der Aufschrift Thai-Massage. Massage am letzten Abend? Klingt gut. Und vor nem 14-Stunden-Flug hat das auch noch keinem geschadet. Fazit: Entspannung pur!

Thailand Part 3: Rotlicht, Kochkurs, Shoppingwahn.

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In 5 Stunden geht der Flieger. Zurueck ins Hotel und noch nen paar Stunden Augen zu bevor es los geht. Deutschland wir kommen!

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