Tayrona Nationalpark

Der Tayrona Nationalpark umfasst eine Fläche von 15000 Hektar und ist der wohl schönste Nationalpark Kolumbiens. Die Vielfalt des Parks sucht seinesgleichen mit karibischen Küsten, tropischen Wäldern und den schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada könnte Tayrona kaum vielfältiger sein. Die Natürlichkeit in Tayrona ist einzigartig mit riesigen runden Steinen, Wasser, Wellen und dem angrenzenden Dschungel.

Lage des Tayrona Nationalpark

Der Nationalpark Tayrona liegt im Departamento del Magdalena westlich von Santa Marta. Charakteristisch für den Park ist die Sierra Nevada de Santa Marta mit den 5775 Meter hohen Pico Cristóbal Colón und der Pico Simón Bolívar die zum Kontrast der Karibikstrände und dem Dschungel stehen. Die fast 6000 Meter hohen Gipfel sind das höchsten Küstengebirge der Welt.

Wichtige Daten für Tayrona

Die Erklärung zum Nationalpark Kolumbiens erfolgte im Jahre 1968 und zum Weltnaturerbe der UNESCO 1982. Die Namensgebung des Parkes erfolge nach den Tayona Indianern im 16. Jahrhundert. Am heutigen Tage gibt es nur noch wenige Nachkommen der Tayrona Indianern, den Koguis die im Nationalpark im Pueblito sesshaft sind.

Anreise zum Tayrona Nationalpark

Unterwegs in den Weiten Tayronas

Pfade im Tayrona Nationalpark

Am Einfachsten kommt man in den Nationalpark über den Eingang Bahia Concha von Santa Marta aus. Ab der Calle 11 Ecke Carrera 11 in Santa Marta fahren täglich mehrere Busse am Haupteingang des Parkes in El Zaino vorbei. Die Busfahrt ab Santa Marta bis zum Haupteingang Bahia Concha dauert 1 Stunde. Der Park ist von 8:00 bis 17:00 geöffnet und im Park kann sich entweder per Fuß oder per Pferd (Maultier) fortbewegt werden.

Im Tayrona Nationalpark gibt es insgesamt 4 verschiedene Eingänge:

  • Bahia Concha ist der Hauptzugang zum Tayrona Nationalpark
  • Am Troncal del Caribe über die Buchten Bahia Neguage und Bahia Cinto
  • In Calabozo zum Eingeborenendorf Pueblito und Charaima
  • El Canaveral/Zaino kurz vor Punta Maguey

Übernachten im Tayrona Nationalpark

Neben verschiedenen Camps und Lodges, die meist am Strand liegen gibt es auch 2 Campingplätze. Am Strand Arrecife gibt es den ersten Campingplatz zu finden und der 2. Campingplatz liegt am Strand El Cabo de San Juan. Es kann auf beiden Campingplätzen zwischen Hängematten und Doppelzelten gewählt werden, allerdings kann man aufgrund der Strömung am Arrecife Strand nicht gebadet werden. Wer es ganz luxuriös möchte kann in den Eco Habs übernachten, diese sind in der Bergen gebaut und haben einen tollen Blick aufs Meer.

Sehenswertes im Tayrona Nationalpark

La Piscina

Ein bekanntes Tagesziel ist La Piscina, vom Haupteingang läuft man in ca. 2,5 Stunden bis zum Traumstrand La Piscina. An diesem Strand ist Baden erlaubt und es kann sich in die karibischen Fluten gestürzt werden.

Die Tierwelt in Tayrona ist besonders bunt gemischt und es gibt von Schlangen über Echsen und Affen bis hin zu Krokodilen verschiedenste Tierarten zu bestaunen.

Ciudad Perdida

Wanderpfad in Tayrona

Weg nach Pueblito

Ein weiterer Tipp für den Nationalpark ist ein Trekking zur Ciudad Perdida. Die Ciudad Perdida ist eine präkolumbische Stätte und neben dem dem Machu Picchu die Größte in Südamerika. Die Stadt wurde zwischen dem 11. bis zum 16. Jahrhundert errichtet, beheimatete 2000-8000 Tayrona Ureinwohner und liegt auf 900-1200 Meter über dem Meer. Von 1960 bis 1980 wurden die 200 Terrassen genutzt um Marihuana anzubauen. Heute steht die Ciudad Perdida mit einem ständigen Stützpunkt unter Schutz und ist besonders für Trekkingfreunde ein Abenteuer, dass in 4 Tagen bewandert werden kann. Reliquien der vergangen Zeiten Tayronas können im Museo de Oro von Cartagena und Santa Marta besichtigt werden.

Sicherheit im Tayrona Nationalpark

Im Park gibt es Security Guards, die Besucher Am Eintritt des Nationalparks durchsuchen und auch im Park für Recht und Ordnung sorgen. Hier sollte man besonders Vorsicht bieten, denn es kann passieren, dass diese Security Leute versuchen sich ein kleines Taschengeld mit den Touristen nebenbei zu verdienen.

Nach Sonnenuntergang sollte man zurück in seiner Lodge oder Camp sein, da viel Tier nachtaktiv sind und besonders Schlangen nachts auf Beutesuche gehen.

Unterwegs in Tayrona

Am Eingang des Tayrona Nationalparks bei Calabozo geht es vorbei an kleinen Häusern mit Bauern und ihren Anbauflächen von Bananenplantagen, Obst und Gemüse. Riesige Bäume, Gestrüpp, kleine Äffchen sitzen auf den Baumästen und in der Ferne sind Brüllaffen zu vernehmen. Am Wegesrand sind immer wieder kleine Reptilien und Spinnen zu sehen.

Bei Kolumbien Reisen sollte dieser einzigartige Park und dass vielleicht schönste Bioreservat Südamerikas auf jeden Fall auf dem Programm stehen.


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