Symms Kino Preview: Almanya

Ich habe die Grundbausteine der meiner Kinoartikel etwas umgestrickt. „Die Handlung“ fällt nun weg und ich beschreibe diese nun mit eigenen Worten, damit hat das ganze etwas mehr eigenen Charakter und ich kann auch leichter auf gewisse Handlungen eingehen. Das habe ich schon bei „Der Plan“ gemacht und das werde ich nun auch so weiterführen. 

Poster: 

Symms Kino Preview: Almanya

Trailer: 

http://www.youtube.com/watch?v=MzWWObywANQ

Zum Film:

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam diese Woche endlich mal wieder eine Komödie in der Sneak Preview und dann auch gleich eine Deutsche. Oder besser gesagt eine Türkisch-Deutsche. „Almanya“ erzählt die Geschichte der Familie Yilmaz. Der kleine Cenk, jüngster Sprössling der Familie, fühlt sich weder wie ein richtiger Deutscher noch wie ein richtiger Türke, da er von diesen in der Schule nicht wirklich akzeptiert wird. Nach dem Opa Yilmaz ein Haus in der Türkei gekauft hat und die Familie auffordert ihm doch bei der Renovierung zu helfen, fliegt die ganze Familie nach einem kleinen Aufstand dann doch mit in die Türkei. Um die Langeweile für den kleinen Cenk zu überbrücken erzählt ihm seine Cousine Canan die Geschichte wie sein Opa Hüseyin in den 60ern als Gastarbeiter nach Deutschland kam.

Dabei beginnt die Geschichte wie sich Opa, Oma Fatma damals nach türkischer Tradition geschnappt hat, was nicht gerade einfach war und auch nicht so wirklich der der damaligen Tradition entsprach. Während der Geschichte beschwert sich Cenk relativ schnell das ja alle Türkisch sprechen und er könne das einfach nicht richtig verstehen. Also sprechen die Türken von nun an in der Geschichte türkisch und die Deutschen, na ich kann es nicht einordnen, sagen wir mal Niederländisch. So bekommt man als Zuschauer das Gefühl wie sich die Türken damals als Zugezogene der sprachlichen Barriere gestellten haben. Da wird sogar das Einkaufen von Brot und Milch für Fatma zum Abenteuer.

Gerade dieses Vertauschen der Sprache gibt dem Film einen besondern und sehr lustigen Touch. Allgemein werden die Lachmuskeln im Film sehr auf die Probe gestellt. Eine Szene relativ zu beginn des Films hat mich fast zum Ersticken gebracht.

Opa und Oma sind kurz davor nach fast 40 Jahren den Deutschen Pass zu bekommen, dazu sitzen sie im Amt, aber laut Behörde müssen da ein paar Regeln eingehalten werden, man will ja nur gute Deutsche haben. Das bedeutet: 

  1. Sonntags muss der Tatort geschaut werden
  2. 2x in Woche Schweinefleisch
  3. 1x im Jahr nach Mallorca
  4. Mitglied im Schützenverein 

Gott sei dank wacht Hüseyin dann doch noch auf dem Alptraum aus. Dieser Kulturelle unterschied zieht sich durch den kompletten Film und beschert haufenweise Witzige Momente. 

Ich kann euch den Film nur wärmstens ans Herz legen. Alle Schauspieler sind charmant und sympathisch und man kann sich selbst als Deutscher mit dem Figuren identifizieren und fühlt mit ihnen beim großen Abendteuer Deutschland, ähh „Almanya“ 

Meine Wertung: 8/10 

Symm

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