Stoffwechsel anregen – Jetzt schon an den Winterspeck denken

Stoffwechsel anregen - Jetzt schon an den Winterspeck denken

So langsam aber sicher nimmt der Sommer Abschied. Die Nächte werden länger und kühler, morgens brauchen Sie vielleicht schon einen Pulli oder eine leichte Jacke. Keine Frage, der Winter kommt. Ob er auch in diesem Jahr für Sie den berühmten Winterspeck zwingend im Schlepp haben muss, ist aber noch keineswegs sicher. Heute verrate ich Ihnen ein paar Tricks wie Sie:

  • wenig bis gar nicht zunehmen
  • weniger frieren
  • dem „Winter-Blues“ die Spitze nehmen
  • Erkältungen vermeiden

Stoffwechsel anregen macht den Winter angenehmer

Sie ahnen es schon, hier geht es nicht um eine definierte Kur, sondern um ein paar „Wintertipps“ die grundsätzlich gehalten werden müssen, damit sie den gewünschten Erfolg zeigen. Wenn Sie Ihren Stoffwechsel anregen, sorgen Sie nicht nur für eine gute Verdauung, sondern unterstützen auch Ihr Immunsystem und helfen dem Körper, mehr Wärme zu erzeugen.

Wussten Sie, dass das die „Fett-Sammelwut“ bremst?? Der Körper lagert im Winter nämlich auch deswegen Fett an, um gegen die Kälte gerüstet zu sein. Ebenso sorgt er für Krankheiten vor. Ganz schön clever, gell? Wie wäre es, wenn Sie mit Ihrem Körper zusammen clever wären, und diese Ziele durch Ernährung und Bewegung mit unterstützten?

Tipp: Essen Sie mit Pepp (nein, nicht der Fußballtrainer, der wird ja auch nur mit einem p geschrieben). Statt fetter zu essen, würzen Sie Ihre Speisen doch einfach pikanter. Ein Hauch Chilli oder Ingwer gibt den herzhaften Geschmack, fördert Durchblutung und Stoffwechsel und erzeugt anhaltende Wärme im Körper.

Gleichzeitig haben scharfe Gewürze schon in kleinen Mengen einen tollen Nebeneffekt: Sie sind Bakterien-Killer und wirken stimmungsaufhellend. So umgehen Sie auch einen gesundheitsschädlichen Fehler: Viele wünschen sich im Winter herzhaftere Speisen und salzen mehr. Das ist ganz und gar nicht der Weg, denn wir nehmen ohnehin schon grenzwertig viel Salz zu uns.

Die Kälte ist Ihr Freund!

Glauben Sie nicht? Ist aber so. Der Körper „weiß“, dass Winter ist und er versteht, damit umzugehen. Er „will“ auch damit umgehen. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie meist zu dick angezogen waren, wenn Sie sich erkälten? Das liegt daran, dass der Winterstoffwechsel, vermutlich durch Kältereize auf der Haut, ohnehin mehr Wärme produziert.

Sind Sie zu dick angezogen oder heizen Sie zu heftig, beginnen Sie schnell zu schwitzen. Mit der Zeit „denkt“ sich der Körper: „Wozu die Arbeit, selber zu heizen? Ich bekomme ja tropische Temperaturen frei Haus.“ Resultat: er fährt die Stoffwechselleistung herunter, was dann gerne auch mal das Immunsystem schwächt und das Säure-Basen-Gleichgewicht kippen lässt.

Tipp: Die meisten Menschen empfinden Temperaturen um die 15°C bis 20°C als angenehm. Im Frühjahr sieht man bei solchen Temperaturen die ersten dünnen Pullis und T-Shirts. Im Winter hingegen sind Raumtemperaturen um die 25 °C keine Seltenheit.

Warum eigentlich? Statt zu heizen, tragen Sie lieber einen Pulli. Ziehen Sie ihn aus, sobald Ihnen warm ist. So regen Sie Ihren Körper an, selber die Temperatur zu regulieren. Er muss dann denn Stoffwechsel anregen. Das Ergebnis: Sie meiden extreme Temperaturunterschiede beim Betreten und Verlassen Ihrer Räume, senken also das Erkältungsrisiko.

Weiterhin sorgen Sie dafür, dass der Stoffwechsel nicht in den Winterschlaf fällt, was den gefürchteten „Winter-Blues“ sehr mildert. Und, last but not least, Ihre Heizkostenabrechnung macht auch noch gleich Diät.

Stoffwechsel anregen – Weihnachtliches für Körper und Seele

Schließen Sie die Augen und denken Sie an Weihnachten: Riechen Sie die Düfte nach Zimt, Vanille und Orangen? Vielleicht auch Ingwer und Nüsse? Gut! Zimt und Ingwer sind bekannt für ihre stoffwechselfördernde Wirkung. Zimt kann sogar den Blutzuckerspiegel regulieren. Vanille wirkt entspannend und aufheiternd, Orangen und Nüsse bringen die nötigen Nährstoffe.

Sie haben natürlich Recht, Salbei, Rosmarin und Thymian fehlen noch. Diese drei wirken durchblutungsfördernd und stärken das Immunsystem. Salbei enthält Stoffe, die derart antibakteriell wirken, dass sie es fast mit einem Antibiotikum aufnehmen können. Das gleiche gilt für die Gewürznelke.

Tipp: Wie wäre es mit einem ganz besonderen Wintertee? Bereiten Sie sich eine Teemischung aus losem Schwarztee und geben Sie Ihr Lieblingsgewürz dazu. Zum Beispiel: Eine Vanilleschote, oder auch ein Stück Zimt. Oder geben Sie ein paar Gewürznelken in den Tee. Bereiten Sie Ihre Mischung schon jetzt, denn die ätherischen Öle brauchen einige Tage, ehe sie in die Teeblätter eingezogen sind.

Übrigens, Sie können sich einen leckeren Winterpunsch bereiten ganz ohne Alkohol: Würzen Sie Orangensaft mit Nelken, Zimt, Ingwer und, nach Geschmack, etwas Zimt. Lassen Sie die Mischung auf dem Herd warm werden und etwa 10 Minuten simmern. Es darf nicht kochen. Danach seihen Sie das Getränk ab und….genau! Lecker.

Und noch ein Tipp: Baden Sie im Winter auch gerne warm? Dann bereiten Sie sich doch jetzt schon einen herrlichen Badezusatz: Legen Sie in einen Liter Speiseöl einige Salbeiblätter und je zwei Zweige Thymian und Rosmarin. Lassen Sie die Mischung an einem dunklen Ort ziehen.

Wenn Sie baden möchten, nehmen Sie ein Gefäß (sollte etwa einen Viertel Liter fassen) und füllen Sie es zu drei Vierteln mit Milch (als Emulgator) und höchstens einem Viertel des Öls. Geben Sie die Mischung in das einlaufende Wasser. Ihre vom Winter angestrengte Haut wird herrlich gepflegt und die Öle in Ihrem „Zauberbad“ sorgen für gute Durchblutung und können Ihren Stoffwechsel anregen.

Wenn Sie Ihren Stoffwechsel schon von Herbst an fit halten, haben Winterpfunde und Weihnachtsspeck kaum eine Chance. Sie können die schönen Seiten des Winters in vollen Zügen genießen und tun sich obendrein noch etwas Gutes.

Und wenn das alles in diesen letzten warmenTagen noch nicht ganz nachvollziehbar ist, behalten Sie es im Hinterkopf. Herbst und Winter kommen schneller, als man denkt, und genau so schnell steckt man wieder im alten Raster fest. Nehmen Sie sich also jetzt schon einmal vor, es dieses Jahr anders zu machen.

Bildquelle: © Hans Braxmeier / pixabay.com

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